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Die kriminellen Aktivitäten von “Wiener Wohnen”

Fonte: derdreck.blogspot.com | Data: 30/04/2026 07:15:48

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https://www.dossier.at/dossiers/inserate/werbung-die-keine-ist/
https://www.dossier.at/dossiers/inserate/inserieren-statt-kontrollieren/
https://oe1.orf.at/artikel/652210

http://wiener-wohnen.de.nr

https://www.facebook.com/glanzkarl/media_set?set=a.695720470453216.1073741837.100000458082473&type=3

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=837005363068017&set=pcb.1137304582994371&type=3&theater

WASSERROHRBRUCH,
LÄRM, HEIZUNG KAPUTT

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=859311880837365&set=a.737864692982085.1073741830.100002756828455&type=3&theater

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=859316987503521&set=p.859316987503521&type=3&theater

Ein Bienenschwarm ist nichts dagegen. Am Donnerstag rückten etwa 150 Polizeibeamte und Finanzfahnder im Auftrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zu einer lange geplanten Groß-Razzia aus. 40 Standorte von Handwerksbetrieben in Wien und im niederösterreichischen Umland wurden durchsucht. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein dubioses Netzwerk aus zwölf Unternehmen, die Glaserei- und Malerei-Arbeiten, Boden- und Fliesenverlegung anbieten. Die Verantwortlichen dieser Firmen stehen insbesondere im Verdacht des gewerbsmäßigen Betruges und der illegalen Preisabsprachen – im Zusammenhang mit Sanierungsarbeiten in Wiener Gemeindebauten.

9000 Sanierungen im Jahr

Der mutmaßliche Schaden zulasten der Stadt Wien bzw. der stadteigenen Gesellschaft “Wiener Wohnen” soll in die Millionen gehen. Dazu muss man wissen, dass Wiener Wohnen 220.000 Gemeindewohnungen verwaltet und instand halten muss. Etwa 9000 Gemeindewohnungen müssen jedes Jahr von Grund auf saniert werden. Diese Aufträge sind heiß begehrt – doch bei der Vergabe bzw. der Ausführung soll es nicht immer mit rechten Dingen zugegangen sein.



Bestechungsverdacht

Dem Vernehmen nach sollen beauftragte Handwerksbetriebe “verrechnete Leistungen gar nicht oder bewusst minderwertig ausgeführt” haben. Daher stehen die mutmaßlichen Drahtzieher auch im Verdacht, Scheinrechnungen gestellt und womöglich Bestechungsgelder gezahlt zu haben. Denn die “erbrachten Leistungen ” müssen von Mitarbeitern des Auftraggebers abgesegnet worden sein.

Komplexer Fall

“Es wurden Hausdurchsuchungen an mehreren Standorten durchgeführt”, bestätigt Oberstaatsanwalt René Ruprecht von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft dem KURIER. “Es wird wegen des Verdachts des Betruges und wettbewerbsbeschränkender Preisabsprachen ermittelt.” Nachsatz: “Die Höhe des tatsächlichen Schadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.”

Zahlreiche Delikte

Zugleich wird aber auch nach dem Unternehmensstrafrecht gegen die zwölf Unternehmen ermittelt, sowie wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und der Schwarzarbeit. Die aktuelle Razzia betraf aber nur einen Teil der verdächtigen Unternehmen und Personen. Da jeder inkriminierte Auftrag als ein Delikt gezählt wird, umfasst der Akt mittlerweile auch 81 beschuldigte Personen. Zum Teil handelt es sich dabei aber um Mehrfach-Nennungen.

Ladung von Kripo

Indes will man seitens Wiener Wohnen keine Stellungnahme zu dem laufenden Ermittlungsverfahren abgeben. Aber man legt Wert auf die Tatsache, dass Wiener Wohnen im Frühjahr 2013 eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft gemacht hat. Den Anstoß dazu hat der Wiener Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig gegeben.

Außerdem hat die Wirtschaftskammer Wien damals ihre Erkenntnisse über die unlauteren Betriebe der Stadt Wien übergeben.

Fakt ist aber auch: Einige Mitarbeiter von Wiener Wohnen müssen nächste Woche bei den Ermittlern des Landeskriminalamts Wien antanzen. Sie werden zu der Causa einvernommen.

Bei
diesen Mängeln können Sie Ihre Miete mindern




Unverhältnismäßiger Lärm ist ein Mietmangel

Im Grunde ist die Formel einfach: 100 Prozent Miete gibt es nur, wenn die Wohnung zu 100 Prozent in Ordnung ist. Eine kaputte Heizung, Schimmel, Baulärm oder Ungeziefer sind nicht nur ärgerlich, sondern berechtigen auch zur Mietminderung.

Doch Vorsicht: Wer hier Fehler macht, riskiert die Kündigung. Denn wer unberechtigt mindert oder zu viel Geld einbehält, ist mit seiner Mietzahlung schnell im Rückstand.


Wann
darf ich als Mieter die Miete mindern?


Eine Mietminderung kann man vornehmen, wenn sogenannte Wohnungsmängel vorliegen und die Nutzung der Mietsache dadurch eingeschränkt wird.

Wurde die Wohnung beispielsweise als ruhig gelegen angeboten, und alle 20 Minuten rauscht ein Güterzug vorbei, ist dies ein Mangel. Das Gleiche gilt, wenn der Aufzug defekt ist oder die Heizung ausfällt.


Warum
habe ich das Recht zur Minderung?


Das Recht des Mieters auf Mietminderung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) festgelegt und kann vertraglich nicht ausgeschlossen werden.

Mängel können auch dann geltend gemacht werden, wenn der Vermieter daran keine Schuld trägt – beispielsweise bei Lärmbelästigungen durch Straßenbauarbeiten.

MIETERRECHTE
BEI LÄRM



MIETERRECHTE
BEI LÄRM

Wenn
Nachbarn Krach machen


Zu Hause will man seine Ruhe haben. Aber gerade in Mietshäusern ist das häufig ein frommer Wunsch. 42 Prozent der Deutschen sind genervt.


Wie
muss ich den Vermieter über Mängel informieren?

Die Mängelanzeige sollte unverzüglich erfolgen, wenn der Mieter einen Schaden bemerkt!

Denn Mieter haften selbst, wenn der Vermieter nicht benachrichtigt und der Schaden durch die Verzögerung größer wird. Werden Mängel über längere Zeit ohne Mängelanzeige akzeptiert, verlieren Sie zudem Ihr Recht auf Mietminderung.


Wie
gehe ich konkret vor, wenn ich die Miete mindern will?


Achtung: Damit die Meldung nachweisbar ist, empfiehlt sich eine schriftliche Mitteilung per Einschreiben oder eine persönliche Übergabe der Mängelanzeige in Gegenwart von Zeugen.

Ihrem Vermieter steht für die Beseitigung der Mietmängel eine Frist zu. Bei einem kaputten Dach hat er beispielsweise sechs Wochen Zeit für die Reparatur. Fällt im Winter die Heizung aus, bleiben ihm nach der Mängelanzeige nur ein bis zwei Tage, um Abhilfe zu schaffen. Das Ende der Frist sollte durch ein konkretes Datum benannt werden.

Und damit wurde bewiesen, dass Wiener Wohnen eine kriminelle Organistation ist.




Gemeindebau
Stadtrat lädt 600 Mietervertreter
zur Aussprache

Einem Teil der Mieter von Wiener
Wohnen ist der Geduldsfaden gerissen.

Am 13. März haben Mietervertreter
von Gemeindebau- und Genossenschaftswohnungen eine Plattform gegründet (der KURIER
berichtete). Auslöser waren auch mehrere kritische Kontrollamtsberichte über
Wiener Wohnen.

Das Kontrollamt hat bereits 2003
festgestellt, dass Wiener-Wohnen-Mietzinsrücklagen falsch berechnet hat. Aus
einem Hauptzinspassivum von 650.000 Euro wurde nach Prüfung durch die MA 16
(Schlichtungsstelle) ein Aktivum von 249.000 Euro.

Ein Jahr später hat das
Kontrollamt herausgefunden, dass die Sanierung einer Fassade um 300 Prozent
teurer war
, als im ursprünglichen Angebot.

2005 wurden für das Instandsetzen
von sechs Zimmertüren 4199 Euro verrechnet. Einen neue Innentür kostet im
Baumarkt 300 Euro.

Kein Wunder, dass sich das
Vertrauen zu Wiener Wohnen in Grenzen hält. Zumal der damalige Wohnbaustadtrat
Werner Faymann keine Gegenmaßnahmen gesetzt hat. Offenbar fehlte der
politische Wille.

Mittlerweile hat es sich auch
in der SPÖ herumgesprochen, dass bei Wiener Wohnen etwas passieren muss.

Der neue Wohnbaustadtrat Michael
Ludwig hat die Innenrevision ausgebaut. Er wird den 600 Mietervertretern der
Gemeindebauten eine Einladung für ein Treffen am 31. Mai übermitteln.

Mieterecho

Kurier” vom 30.03.2007

Wiener Wohnen
Die Mieter ziehen vor Gericht
Die Kritik der Mieter im
Gemeindebau an Wiener Wohnen wird lauter. Bei der Sanierung des Gemeindebaus in
der Weißenböckstraße (Simmering) wurden Rechnungen für Leistungen gelegt,
die laut Kontrollamt nicht erbracht wurden
(der KURIER berichtete).
Mittlerweile haben Mieter Klagen eingebracht.

Doch auch die Sanierung des
Gemeindebaus in der Ehamgasse (Simmering) war ein Fall für das Gericht. Wiener
Wohnen und der Bauleiter haben Beschwerden von Mietern ignoriert. “Wir
wurden einfach abgekanzelt”, klagt eine Mieterin. “Der Bauleiter hat
uns die Tür vor der Nase zugeschlagen.”

Urteil
Weil sich eine Mieterin daraufhin
weigerte, den vollen Mietzins zu zahlen, landetet die Sache vor Gericht. Das
Urteil fiel am 29.11.2006. Die Richterin kam zum Schluss, dass “die
örtliche Bauaufsicht, vertreten durch Herrn Ing. G., ihrer Verpflichtung,
Mieterbeschwerden nachzugehen, in keiner Weise nachkam”. Der Bauleiter
habe “auch bei Gericht einen präpotenten und überheblichen Eindruck
hinterlassen”. Aufgrund seines “äußerst provokanten und
herablassenden Verhaltens war es nachvollziehbar, dass es zu Beschwerden auch
anderer Mieter gekommen ist”.

Auf der Baustelle gab es
“massive Verunreinigungen im Stiegenhaus und im Hof, sowie die
Unbenützbarkeit der Kellerabteile infolge massiver Schmutzbeeinträchtigung
durch abgelagertes Baumaterial und Bauschutt”.

Wie es nach dem Austauschen der
Fenster in den Wohnungen ausgesehen hat, belegen Fotos. Nicht einmal
Ziegelbrocken wurden weggeräumt. Laut Gerichtsurteil wurde nach dem
Fenstertausch “nur der Laibungsputz malerisch wieder hergestellt, aber
keine weiteren Restaurierungsarbeiten wie etwa neu tapezieren oder neu ausmalen
durchgeführt”. Offenbar geht Wiener Wohnen davon aus, dass sich das die
Mieter selbst bezahlen.

In einer Wohnung fiel die Therme
aus, weil der Kamin durch Bauschutt verstopft war. Trotz mehrmaliger
Interventionen dauerte die Reparatur vom 26.August bis zum 3.Oktober 2005. Die
Rechnung hat man der Mieterin geschickt. Ein Schaden der 2005 an der
Badezimmer-Decke entsanden ist, ist bis heute nicht repariert. Wiener Wohnen
besaß sogar die Frechheit, der Mieterin per Rechtsanwalt mitzuteilen, der
Schaden sei behoben.

Kein Wunder, dass Wiener
Wohnen den Prozess verloren hat
: Die Mieterin hat zu Recht mehrere Monate
um elf Prozent weniger Miete gezahlt. Warum Wiener Wohnen geklagt hat, anstatt
die Schäden beheben zu lassen, ist unklar.

Beschwerden
Ebenso ist unklar, warum Beschwerde-Briefe
an den damaligen Wohnbaustadtrat Werner Faymann
und an Bürgermeister Michael Häupl ohne Folgen blieben.
Erst nachdem der
KURIER berichtet hatte, wurde mit der Mieterin vereinbart, dass die Schäden
repariert werden. Die Kosten für die Therme werden ihr ersetzt.

Nun drängen Mieter auf eine
Überprüfung der Abrechnungen durch das Wiener Kontrollamt. Angeblich wurden
etwa die Toilettenfenster nicht überall so ausgeführt, wie es laut
Ausschreibung vorgesehen war.

Für Misstrauen sorgt auch, dass
jene Mitarbeiterin von Wiener Wohnen, die 2006 ein dreiviertel Jahr für den
Gemeindebau Ehamgasse mitverantwortlich war, 2007 geheiratet hat. Ihr Ehemann
ist jener Bautechniker, der im Gerichtsurteil so heftig kritisiert wurde.

Kurier” vom 14.03.2007

Wiener Wohnen
Bei den Mietern wächst die Wut
Wiener Wohnen hat einen Weg
gefunden, mit Kritik umzugehen: Nicht einmal ignorieren.
Das gilt auch für die Berichte des Wiener
Kontrollamtes.

Die Prüfer hatten bei der
Sanierung der Wohnhausanlage Weißenböckstraße (Simmering) eine Preissteigerung
um 500.000 Euro bemängelt (der KURIER berichtete). Doch den Vizedirektor von
Wiener Wohnen, Werner Böhm, beeindruckt das nicht: “Den zusätzlichen
Ausgaben stehen auch zusätzliche Leistungen gegenüber.” Es sei daher alles
in Ordnung.

Das mag glauben, wer will. Das
Kontrollamt hat es jedenfalls nicht geglaubt. Der Begründung von Wiener Wohnen
für die Preissteigerung konnten die Prüfer “im wesentlichen nicht
folgen.”

Fast in jedem Bericht des
Kontrollamtes über die Verwaltung von Gemeindewohnungen durch Wiener Wohnen
gibt es solche Beispiele: Das Instandsetzen einer Innentüre hat 700 Euro
gekostet. Eine neue Tür gibt es im Baumarkt bereits um 300 Euro. Eine
Fassadensanierung war um 300 Prozent teurer als im ursprünglichen Angebot. Dem
KURIER liegen mehrere Beschwerden von Mietern über ähnliche Fälle vor.

Konsequenzen gibt es keine. Weder
wurden Mitarbeiter zur Verantwortung gezogen noch Disziplinaranzeigen gegen
Architekten eingebracht, die Rechnung akzeptiert haben, denen laut Kontrollamt
keine Leistungen gegenüberstehen.

“Wie Wiener Wohnen mit dem
Geld der Mieter umgeht, ist vollkommen inakzeptabel”, ärgert sich
VP-Gemeinderat Günter Kenesei.

Wie Wiener Wohnen mit Mietern
umspringt, zeigt ein Beispiel.
(Anm. Red.: ein weiteres Beispiel hier:Strafanzeige gegen Wiener Wohnen: Terror
gegen Mieter!!
)

Als sich eine Mieterin wegen
eines Deckenschadens beschwerte, passierte vorerst gar nichts. Ein Jurist riet
ihr einen Teil der Miete einzubehalten. Die Folge war eine Klage von Wiener
Wohnen. Mittlerweile hat die Frau die Klage gewonnen. Der Schaden ist aber
immer noch nicht repariert. Sie muss Wiener Wohnen erneut klagen.

Kurier” vom 10.03.2007

Wiener Wohnen: Die Mieter
zahlen drauf


Wiener Wohnen ist nicht in der Lage, die ordnungsgemäße Sanierung von
Wohnhausanlagen sicherzustellen. Die Mieter müssen damit rechnen, dass sie
finanziell über den Tisch gezogen werden.

Das ist, kurz zusammengefasst,
der Inhalt des Kontrollamtsberichtes über die Sanierung von 56 Reihenhäusern in
der Weißenböckstraße in Simmering. 2001 hat Wiener Wohnen das
Architekturatelier K. mit der Abwicklung der Sanierung beauftragt.

Offenbar ging es auf der
Baustelle ziemlich chaotisch zu. Während der Dachdecker- und Spenglerarbeiten
kam es zum Wassereintritt. Die Grünflächenschutzbestimmungen wurden von der
Baufirma nicht eingehalten. Die Mieter beschwerten sich über mangelnde
Absicherung der Baustelle und verzogene Flügel bei den Türen. Beim Anbringen
des Wärmeschutzes kam es zu Baumängeln. Das Kontrollamt stellte fest, dass
“die Bauaufsicht nicht mit der nötigen Sorgfalt erfolgte”.

Falsche Abrechnung
Soweit ist das Projekt kein
Einzelfall. Doch die Weißenböckstraße ist ein besonderer Skandal: Das
Kontrollamt hat nämlich festgestellt, dass den Mietern Kosten verrechnet
wurden, für die es keine sachliche Begründung gibt. Die Prüfer haben Wiener
Wohnen daher aufgefordert, sicherzustellen, dass “Kosten für Behebung von
Bauschäden, negativen Gutachten oder Befundungen von den Verursachern getragen
werden ” und nicht von den Mietern.

Warum die Gesamtbaukosten um fast
500.000 Euro gestiegen sind, konnte das Kontrollamt “im Wesentlichen”
nicht nachvollziehen. So wurden für Fensterläden 16.000 Euro verrechnet, obwohl
die Arbeit niemals ausgeführt wurde. Eine Rechnung in Höhe von 33.000 Euro war
ebenfalls nicht nachvollziehbar.

In der Endabrechnung waren
Leistungen wie Rasenmähen oder Baumschnitt enthalten, die bereits in den
Betriebskosten aufgelistet waren. Auch die Kosten von bautechnischen Befunden
wurden den Mietern verrechnet, obwohl sie eigentlich vom Architekten hätten
getragen werden müssen.

Aufgeflogen ist die Sache nur
deshalb, weil eine Mieterin, nachdem Wiener Wohnen ihre Beschwerden
ignoriert hatte,
das Kontrollamt eingeschaltet hat. Das hat immerhin
bewirkt, dass die Endabrechnung noch einmal überprüft worden ist.

Für VP-Gemeinderat Günter Kenesei
ist der Fall eine “Sauerei der Sonderklasse”. Es könne nicht
hingenommen werden, dass Mieter, die sich berechtigterweise beschweren, als
Querulanten abgestempelt werden. “Wohnbaustadtrat Michael Ludwig muss die
Missstände rasch abstellen.”

Gemeinde
Wien droht der Presse

und das schrieb die Stadt Wien an
die Presse, als sie über Ungereimtheiten von Wiener Wohnen berichtete:

 ...    Weiters erlaube ich mir, auf mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen für den Fall hinzuweisen, dass Sie
 den Vorwurf krimineller Handlungen gegenüber Organen der Stadt Wien bzw. ordentlichen Gerichten in der
 Öffentlichkeit wiederholen.
 
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Mag. Martin Orner
 ---
 Stadt Wien - Buero der Geschaeftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung/City of Vienna - Administrative Group for
 Housing,  Housing Construction and Urban Renewal
 Bartensteingasse 9
 A-1082 Wien
 phone:    +43-1-4000-81276
 fax:      +43-1-4000-99-81276
 e-mail:   orn@gws.magwien.gv.at


Wir meinen: besser gesetzeskonform handeln oder rechtswidrige Handlungen
unterlassen als nachher die Presse bedrohen …

Dies würde dem Ruf der Gemeinde
Wien zuträglicher sein!

Von der leistbaren Gemeindewohnung zum Aderlass

Das zu der Grundversorgung eine leistbare Wohnung zählt, hat seit langen keine Bedeutung mehr. Schon ab den 80er Jahren hat die Wiener Rathaus SPÖ begonnen, den sozialen Wohnungsbau ein Ende zusetzen.

Die sozialen Ideen aus denen die Gemeindebauten hervorgegangen sind; dass die Miete für das Wohnen, nicht mehr als 20% des durchschnittlichen Nettoeinkommens einer Arbeiter- In übersteigen darf, von dieser Gesinnung hat sich die SPÖ abgewandt.

Dass dies ohne einen Kommentar, innerhalb der Sozialdemokratie, über die Bühne ging, zeigt, wie wenig den heutigen Sozialdemokraten an ihrer Vergangenheit liegt, wie abwerten sie die sozialen Ideen ihrer Vorgänger gegenüber stehen und wie Heimtückisch sie diese Errungenschaften demontieren. Aus dieser Haltung heraus hat sie die soziale Wohnungspolitik, auf ein einträgliches Profitgeschäft umgestellt. Und zu diesem Zweck hat sie die Kapital- Gesellschaft „WIENER WOHNEN“ gegründet.

Mit der Ausgliederung aller Liegenschaften der Wiener Gemeindebauten mit ihren 220 tausend Wohnungen und den Grünanlagen in die Privatgesellschaft „WIENER WOHNEN“, hat die Rathaus SPÖ den Zinswucher, das legale Abzocken der ArbeiterInnen in den Gemeindebauten eingeführt.

Kein Wunder, dass im Jahr 2004 der letzte Gemeindebau fertig gestellt wurde. Seither wurde keine leistbare Gemeindewohnung mehr errichtet. Selbst der Verkauf von Gemeindebauten ist kein Tabu mehr. Zum Beispiel der Gemeindebau beim Ringturm in der Gonzagagasse wurde samt Grünanlagen an eine Versicherung verkauft.

Der Bau von Gemeindewohnungen wurde zur Gänze eingestellt, da die sozialen Ideen, von leistbares und menschenwürdiges Wohnen, durch die Prinzipien des Kapitalismus ersetzt wurden. Zur Begründung: Der Daseinszweck einer Kapital-Gesellschaft besteht darin, Kapital zu horten. Die Gesellschaft „WIENER WOHNEN“ folgt genau aus diesem Grund den gleichen Geschäftsprinzip, wie jede andere Gesellschaft die Eigentümer von Zinshäusern sind; die sich über den Weg der Zinsen, an ihren MieterInnen bereichern.

Aber gerade diese Zustände haben damals in der ersten Republik zum kommunalen Wohnungsbau geführt. Die damalige Sozialdemokratie hatte mit der sogenannten “Breitnersteuer”, den sozialen Wohnungsbau eingeführt und finanziert. So wurden in den Jahren von 1923 bis 1934 über 65.000 leistbare Wohnungen für ArbeiterInnen gebaut. Hingegen die heutigen Sozialdemokraten verfolgen genau die gegenteiligen Ziele. Sie zerstörten die sozialen Errungenschaften ihrer VorgängerInnen.

Unter der Regie der Rathaus SPÖ macht die „WIENER WOHNEN“ Gesellschaft das Wohnen in den Gemeindebauten zu einem ausgesprochenen „Luxus“. Die Mieten in den Gemeindewohnungen fressen im Schnitt 45% des durchschnittlichen Nettoeinkommens der ArbeiterInnen auf. Bei den niedrigen Einkommensschichten, den Alleinerziehenden, PensionistInnen, Teilzeit- und atypisch Beschäftigten liegt die Miete ihrer Gemeindewohnung weit über 60% ihres Einkommens.

Es sind 185 tausend Menschen betroffen, die zwei Drittel ihres Nettoeinkommens der Gesellschaft „Wiener Wohnen“ überlassen müssen. Tausende Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, müssen sich Monat für Monat um Unterstützungsgelder anstellen und dafür betteln, dass sie sich den „Luxus“ Wohnen leisten können. Nebenbei Bemerkt, seit der Gründung der Gesellschaft „WIENER WOHNEN“ sind Verarmung und Obdachlosigkeit in Wien sprunghaft und unübersehbar angestiegen. Die Zahlen hiefür hält die Wiener SPÖ geheim, um den Ansehen ihrer Politik, ihren Image nicht zu schaden.

Der Zinswucher in den Gemeindebauten hat in laufe der Jahren dazugeführt, dass die Gesellschaft „WIENER WOHNEN“ einige Milliarden Euro ergaunert hat, die sie mit juristischen Tricks und unter den politischen Schutz der Rathaus SPÖ vor der Öffentlichkeit verschleiert. Professionell verstecken sie unnachvollziehbar und geschickt alle ihre Kapitalbewegungen.

Das gehortete Kapital verschwindet in den verschiedensten Kanälen, in geheimen Fonds, Konten, Beteiligungen usw. Die Gewinne werden streng geheim gehalten. In die Geschäfte, mit dem gehorteten Kapital, ist nur eine Handvoll, ein kleiner elitärer Kreis der Wiener Sozialdemokratie eingeweiht.

Die Wiener Rathaus SPÖ steht mit ihrer „WIENER WOHNEN“ Gesellschaft an der Spitze der Zinshausbesitzer. Dabei profilierten sie sich zum wichtigsten Fürsprecher der Großkapitalisten und Hauseigentümer. Als stellvertretende Eigentümerin der größten Wohnungsgesellschaft gibt Wiener SPÖ den Ton an, wenn es um die Profite am Wohnungsmarkt geht. Folglich ist sie mit ihrer Gesellschaft „WIENER WOHNEN“ für die Steigerung des Zinswuchers und den explosionsartigen Gewinnen der Hauseigentümer verantwortlich. Und dass, weil nachweislich der Zinswucher in den Gemeindewohnungen, den Zins in allen Mietzinshäuser der Stadt in die Höhe treibt.

Mit welcher Kaltblütigkeit die ArbeiterInnen in den Gemeindebauten abgezockt werden verdeutlichen die Zahlen. Im Jahr 1962 betrug die Miete einer 80m² Gemeindewohnung, bei einem durchschnittlichen Nettoverdienst von 1600 Schilling, um die 200 Schillinge; das macht 13 Prozent vom Einkommen einer Mieterin aus. Heute, im Jahr 2008, beträgt die Miete für die gleiche Gemeindewohnung, bei einem Einkommen von 1050 Euro, über 560 Euro. Das sind in dieser Wohnungskategorie über 53 Prozent die die Gesellschaft „WIENER WOHNEN“, den ArbeiterInnen fürs Wohnen abzockt.

Gilbert Karasek, September 2008

oe24,
28. Juli 2008 13:47

Unerlaubte
Geschenke 

Referatsleiter bei
“Wiener Wohnen” wird angeklagt

Dem 47-jährigen wird
unerlaubte Geschenksannahme und Amtsmissbrauch zur Last gelegt, er bevorzugte
Firmen bei der Auftragsvergabe.

Die Staatsanwaltschaft Wien hat nun gegen einen
47-jährigen Referatsleiter bei Wiener Wohnen – der Immobilien-Konzern verwaltet
rund 220.000 Gemeindewohnungen – Anklage wegen Geschenkannahme und Missbrauch
der Amtsgewalt erhoben. Der mittlerweile suspendierte Beamte war in der
Direktion Technik für das Auftragswesen zuständig und soll sich für die
Vornahme von Amtsgeschäften mit Reise- und Lebensmittelgutscheinen sowie einem
Golf-Wochenende in Weitra “schmieren” haben lassen.

Der Mann war laut
Anklageschrift “der Beamte mit dem größten Wissen im Bereich des
Vergaberechts”, weshalb ihm im Jahr 2001 der Auftrag erteilt wurde,
bestehende Verträge zwischen Wiener Wohnen und auf Elektro-, Installateur- oder
Glasarbeiten spezialisierten Professionisten in einer eigens geschaffenen
Datenbank zu verwalten.

Geschenke für Aufträge
Weil mehrere Firmen hofften, bei der Auftragsvergabe bevorzugt zu werden, oder
sich eine unkomplizierte Verlängerung bereits bestehender Verträge erwarteten,
wurde der Beamte von ihnen im Zeitraum Oktober 2006 bis April 2007 wiederholt
beschenkt: Er erfreute sich an Gutscheinen, ließ sich aber auch auf Kosten
eines Baumeisters seine eigenen vier Wände ausmalen.
Vom Prokuristen einer großen, renommierten Baufirma bekam der 47-Jährige ein
Golf-Wochenende spendiert, das er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin zu einem
Zeitpunkt verbrachte, zu dem die Innenrevision der Magistratsdirektion bereits
seit Monaten sein Referat überprüfte.

Als es Mitte Juni 2007
eng wurde – bei dem Beamten wurden Hausdurchsuchungen in seinem Eigenheim in
Wien-Liesing sowie in seinen Büroräumlichkeiten durchgeführt – bemühte sich das
Bauunternehmen nach Kräften, das Golfen nachträglich als rechtlich einwandfrei
erscheinen zu lassen, indem im Nachhinein eine Rechnung fabriziert wurde. In
der Anklageschrift heißt es dazu, es habe die “dringende
Notwendigkeit” bestanden, “das Golfwochenende nicht als Einladung
darzustellen”, um den Beamten sowie den Prokuristen “von der weiteren
Strafverfolgung zu bewahren bzw. sie dieser zu entziehen”.
Der Versuch ging daneben. Der Beamte wird sich voraussichtlich Ende September
vor einem Schöffensenat zu verantworten haben, der Prokurist und vier weitere
“Schenker” werden dann neben ihm als Bestimmungstäter auf der
Anklagebank Platz nehmen.

Weblinks:
unabhängige Plattform der Wiener
Gemeindemieter

Wiener Wohnen schädigt Gemeindemieter durch
mutm. Prozessbetrug

Wiener Wohnen klagte bezahlte Miete ein

30. September 2008, 18:21

Bezirksgericht beobachtet Anstieg bei Räumungsklagen durch
Gemeinde

Wien – Die Miete war
längst überwiesen, die Klage lag dennoch im Briefkasten. Eine Frau wandte sich
verzweifelt an einen Wiener Sozialarbeiter (beide wollen anonym bleiben), weil
sie von Wiener Wohnen eine Räumungsklage erhalten hatte. Sie habe aber belegen
können, dass sie die von ihr verlangten Mieten bereits bezahlt hatte, erzählt
ihr Betreuer. Nachdem die Arbeitslose die Kontoauszüge Wiener Wohnen gezeigt
habe, sei ihr von einer Sachbearbeiterin zugesichert worden, dass sie sich um
die Ladung nicht weiter zu kümmern brauche. Allerdings fehlte noch die Miete
eines anderen Monats, die die Beklagte dann auch eingezahlt habe. Trotz
alledem, hat die Mieterin vom Bezirksgericht Liesing eine Versäumungsklage
erhalten, könnte wegen des Urteils delogiert werden und müsse die Kosten für
das Räumungs- und das Versäumungsurteil (je 56 Euro) bezahlen. Die Frau will
widerrufen.

Nach Auskunft des
zuständigen Bezirksgerichts, sei “die Zahl der Räumungsklagen von Wiener
Wohnen gegen Mieter seit Mitte Juli sprunghaft angestiegen”. Der Grund
dafür und ob es mehrmals fälschlicherweise zu Mietforderungen gekommen sei, sei
aber nicht bekannt. Für Veronika Schmidt vom Verein für Konsumenteninformation
ist dies nun der zweite Fall innerhalb weniger Wochen, bei dem Wiener Wohnen
bereits bezahlte Mieten einklage. “In so einem Fall rate ich, unbedingt
die Verhandlung zu besuchen, um dort erfolgte Überweisungen zu belegen”,
sagt Schmidt.

Hanno Csisinko, Sprecher
des Wiener Wohnbaustadtrates Michael Ludwig, waren derartige Probleme bis
Dienstag nicht bekannt. “Ich kann aber nicht ausschließen, dass auch
Wiener Wohnen Fehler passieren.” Normalerweise werde bei
Zahlungsschwierigkeiten der direkte Kontakt mit dem Mieter gesucht, um eine
Lösung zu finden. Sollte jemand trotzdem eine ungerechtfertigte Mietforderung
erhalten, solle er sich mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen und sich
schriftlich bestätigen lassen, dass ein Fehler unterlaufen sei. (Gudrun
Springer, DER STANDARD Printausgabe, 01.10.2008)







Aus Der Standard vom 8.1.2009

Genehmigungen wie geschmiert ausgestellt

07. Jänner 2009, 21:57

Bestechung
eines Magistratsbeamten

Magistratsbeamter hat sich von
Baustellen-Verantwortlichen bestechen lassen – und dann “besonders
bemüht”

Kurzschlusshandlung

“Es war eine
Kurzschlusshandlung” und daher auch ein einmaliger Ausrutscher, beteuert
der – inzwischen ehemalige – Beamte des Wiener Magistrats.

Der 39-Jährige hatte sieben Jahre
lang bei der MA 46 gearbeitet, die für “Verkehrsorganisation und
technische Verkehrsangelegenheiten” zuständig ist.

Zuletzt war er dort
“Verhandlungsleiter”.

Geldnot
– Alimente für Sohn

Und im Herbst des Jahres 2007 war
er “in Geldnot”, wie der Ex-Beamte erklärt: “Ich musste Alimente
für meinen Sohn zahlen. Und Weihnachten stand vor der Tür.” Da habe er
sich gedacht: “Nach einem Mal bin ich dann wieder auf der geraden
Spur.”

Gehsteig
ohne Genehmigung

Auf die schiefe Bahn kam er
zunächst, als er eine Baustelle sah, die er seinerzeit genehmigt hatte – und wo
der Gehsteig ohne Genehmigung abgesperrt worden war.

Der Rathausbeamte knöpfte sich
den Baustellenverantwortlichen vor, ging kurz in den Saft und drohte, die
Polizei zu holen und die Arbeiten einstellen zu lassen. Nach der Übergabe von
100 Euro hatte sich der Mann von der MA 46 wieder beruhigt – und die Polizei
wurde nicht verständigt.


Ende November kam der Verhandlungsleiter dann bei einem Kran vorbei: Den hatten
sie ohne Genehmigung so aufgestellt, dass die Stützen auf der Fahrbahn standen
– und die Autos auf die Geleise der Bim ausweichen mussten. Wieder wurde dem
Baustellenverantwortlichen gedroht: Da müsse die Polizei kommen, da müsse man
die Arbeiten einstellen. Also ohne Genehmigung gehe da gar nix – “da muss
etwas geschehen, aber schnell”. Aber diese Personalnot in der MA 46 – also
mit zwei Monaten Verzögerung müsse man rechnen.

1000
Euro später ging’s dann doch

1000 Euro später ging’s dann
doch. Und zwar recht flott. “Ich hab’ mich dann besonders bemüht”, so
der inzwischen zerknirschte Ex-Verhandlungsleiter.

Als er im Jänner 2008 bei
derselben Baustelle noch einmal 500 Euro abkassieren wollte, ging aber für den
Beamten gar nichts mehr – die Schmiergeldaffäre flog auf.

Ich kann nur sagen, dass so
etwas nie wieder passieren wird”, beteuert er vor Gericht. Zumindest was
seine Person betrifft. Der 39-Jährige hat den Dienst quittiert, womit sich
disziplinarrechtliche Schritte im Magistrat erübrigen.

Antikorruptionsgesetz

Sein Glück: Die ersten beiden
Straftaten wurden noch 2007 begangen, und am 1. Jänner 2008 trat das neue,
verschärfte Antikorruptionsgesetz in Kraft. Richterin Irene Mann kann noch ein letztes Mal ein
milderes – noch nicht rechtskräftiges – Urteil verhängen: drei Monate bedingt.
Für mehr Milde – etwa ein Aussetzen des Urteils auf Probezeit – sieht Mann aber “keinen Platz”.
Schließlich handle es sich um einen “hohen Grad der
Pflichtverletzung” eines Beamten. (Roman David-Freihs, DER STANDARD
Printausgabe 8.1.2008)

Anmerkung
der Redaktion

Dieser Fall lässt erahnen, wie es
in der Gemeinde Wien zugeht. Offenbar hatte dieser Beamte keine
“schützende Hand”, die ihn vor dieser Verurteilung bewahrte, es kann
natürlich auch sein, dass er nicht “teilen” wollte.

Bauwillige im 14. Wiener
Gemeindebezirk
erinnern
sich noch mit Schrecken an die Zeit, als dort bei der Baubehörde ein Referent
sass, ein Grieche, Herr Dipl.-Ing. B. der die Baubewilligungen NUR gegen
Geld
vergab. Als er dann jedoch – offenkundig weil das Geschäft
“wie geschmiert” lief
– dazu überging, nur mehr einen Teil –
nämlich den “passiven” – des Geschäfts zu vollziehen, packte diesen
Bauwilligen offenbar derart die Wut, dass er sich und auch den Griechen (mit 4
Kindern) anzeigte. Wie man hörte, hatte man aber mit dem Griechen seltsames und
nicht angebrachtes “Erbarmen”, man munkelt, dass alle Vorgesetzten
und Kollegen von den jahrzehntelangen griechischen Geschäften wussten (nur
wussten??).

Leider hat sich aber seither
nicht allzuviel in dieser Baubehörde für den 14. Bezirk gebessert, kommen doch
immer wieder seltsame Behördenübergriffe und Gesetzesverletzungen und Willkür
zum Vorschein.

Die Geschädigten werden hier
demnächst berichten – unter der Fallgeschichte Wiener Baubehörde unter
Korruptionsverdacht

Beamter
von Wiener Wohnen der Geschenkannahme verdächtig

Quelle: ORF Online/ justiz
28.07.2008

Ein Golfwochenende als
Geschenk, Sanierung in der privaten Wohnung auf fremde Kosten: Die
Staatsanwaltschaft hat gegen einen 47-jährigen Referatsleiter bei Wiener Wohnen
Anklage erhoben. Er ist bereits seit einem Jahr suspendiert.

von
einflussreichen Beamten bevorzugt

Firmen hofften, von dem
einflussreichen Beamten bevorzugt zu werden. Reise- und Lebensmittelgutscheine
Geschenkannahme und Missbrauch der Amtsgewalt – das sind die Vorwürfe. Der
Beamte war in der Direktion Technik für das Auftragswesen zuständig und soll
sich für die Vornahme von Amtsgeschäften mit Reise- und Lebensmittelgutscheinen
sowie einem Golf-Wochenende in Weitra “schmieren” haben lassen.

schon
suspendiert

Von Wiener Wohnen hieß es am
Montagnachmittag nach Bekanntwerden der Anklage, man habe den Fall bereits vor
geraumer Zeit untersucht und den Betroffenen sowie einen weiteren Beamten im
Juni 2007 vom Dienst suspendiert. Beide Fälle seien damals der
Staatsanwaltschaft übergeben worden.

Firmen
hofften auf Bevorzugung

Der Mann war laut Anklageschrift
“der Beamte mit dem größten Wissen im Bereich des Vergaberechts”,
weshalb ihm im Jahr 2001 der Auftrag erteilt wurde, bestehende Verträge zwischen
Wiener Wohnen und auf Elektro-, Installateur- oder Glasarbeiten spezialisierten
Professionisten in einer eigens geschaffenen Datenbank zu verwalten.


Weil mehrere Firmen hofften, bei der Auftragsvergabe bevorzugt zu werden, oder
sich eine unkomplizierte Verlängerung bereits bestehender Verträge erwarteten,
soll der Beamte von ihnen im Zeitraum Oktober 2006 bis April 2007 wiederholt
beschenkt worden sein: Er soll sich an Gutscheinen erfreut haben, sich aber
auch auf Kosten eines Baumeisters seine eigenen vier Wände ausmalen haben
lassen.

Rechnung
im Nachhinein fabriziert

Bauunternehmen versuchte, alles
nachträglich als einwandfrei erscheinen zu lassen. Rechnung in Nachhinein
fabriziert Vom Prokuristen einer großen, renommierten Baufirma soll der 47-Jährige
ein Golf-Wochenende spendiert bekommen haben, das er gemeinsam mit seiner
Lebensgefährtin zu einem Zeitpunkt verbracht haben soll, zu dem die
Innenrevision der Magistratsdirektion bereits seit Monaten sein Referat
überprüfte.

Hausdurchsuchungen
in seinem Eigenheim in Wien-Liesing

Als es Mitte Juni 2007 eng wurde
– bei dem Beamten wurden Hausdurchsuchungen in seinem Eigenheim in Wien-Liesing
sowie in seinen Büroräumlichkeiten durchgeführt – soll sich das Bauunternehmen
nach Kräften bemüht haben, das Golfen nachträglich als rechtlich einwandfrei
erscheinen zu lassen, indem im Nachhinein eine Rechnung fabriziert wurde.

“Schenker”
ebenfalls auf Anklagebank

In der Anklageschrift heißt es
dazu, es habe die “dringende Notwendigkeit” bestanden, “das Golfwochenende
nicht als Einladung darzustellen”, um den Beamten sowie den Prokuristen
“von der weiteren Strafverfolgung zu bewahren bzw. sie dieser zu
entziehen”.

Der Versuch ging daneben. Der
Beamte wird sich voraussichtlich Ende September vor einem Schöffensenat zu
verantworten haben, der Prokurist und vier weitere “Schenker” werden
dann neben ihm als Bestimmungstäter auf der Anklagebank Platz nehmen.

Der Immobilien-Konzern Wiener
Wohnen verwaltet rund 220.000 Gemeindewohnungen

Betrugsverdacht: Gemeindewohnungen in Wien werden
überprüft

Verdacht auf Betrug: Fünf neu sanierte WienerGemeindewohnungen, die
erst vor nicht allzu langer saniert wurden, werden wieder demoliert und zwecks
Untersuchungen auseinandergenommen- im Auftrag des Eigentümers.

Die städtische
Gemeindebauverwaltung Wiener
Wohnen
 nimmt die
Objekte auseinander, um zu prüfen, ob Arbeiten ordnungsgemäß durchgeführt
wurden, wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (S) im Gespräch mit Journalisten
berichtete.

Es ist dies eine
Konsequenz aus den jüngst bekannt gewordenen mutmaßlichen Betrugsfällen. Im
Visier steht ein Auftragnehmer, der zwar die volle Summe kassiert, aber keine
entsprechenden Leistungen erbracht haben soll.Wien. Genaugenommen handelt es
sich dabei nicht nur um ein Unternehmen, sondern um mehrere. Denn auch mehrere
Subfirmen sollen an den Malversationen beteiligt gewesen sein.

Betrugsverdacht: “Ging nicht mit rechten Dingen zu”

Davon ist zumindest
die Stadt überzeugt. “Wir haben Verdachtsmomente gesammelt und sind zu dem
Entschluss gekommen, dass nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist”,
berichtete Ludwig. Es folgte eine Sachverhaltsdarstellung an die
Staatsanwaltschaft, die nun ermittelt.

Man arbeite eng mit
der Anklagebehörde zusammen und sei an einer lückenlosen Aufklärung
interessiert, betonte der Ressortchef. Als Konsequenz wurde nun etwa die
interne begleitende Kontrolle verstärkt, wie Ludwig ankündigte. Diese erscheint
unangemeldet dort, wo Wiener Wohnen Arbeiten beauftragt hat – etwa bei der
Sanierung von Wohnungen. “Wir wollen privaten Firmen erschweren, Leistungen zu erbringen,
die nicht der Ausschreibung entsprechen”, so Ludwig.

Gemeindewohnungen werden untersucht

Dort, wo dies
bereits geschehen sein könnte, wird nun zu einem radikalen Mittel gegriffen:
Einige Wohnungen, in denen möglicherweise nicht so gearbeitet wurde wie
vereinbart, werden genauestens untersucht. Die Stadt hat laut Ludwig
unabhängige Experten für diese Art der Beweissicherung beauftragt. Sie nehmen
nun etwa die Installationen bzw. Elektro-, Maler- oder Maurerarbeiten in fünf –
nicht vermieteten – Wohnungen unter die Lupe.

Als
Sicherheitsrisiko sind die möglichen Mängel nicht einzustufen, zeigte sich der
Stadtrat überzeugt. Es handle sich stattdessen etwa um Fälle, wo Anstriche
weniger oft aufgebracht wurden als vereinbart.

Ermittlungen laufen

Sollten sich die
Vorwürfe bestätigen, werde man finanziellen Ersatz vom Auftragnehmer verlangen,
kündigte Ludwig an. Wie hoch der Schaden ist, ist laut Stadt derzeit aber noch
nicht zu beziffern. Die betroffene Firma ist übrigens noch immer für Wiener
Wohnen im Einsatz. Das Vergaberecht erlaube nicht, bereits erteilte Aufträge
wieder zu entziehen, solange nur ein Verdacht vorliege, hieß es. Derzeit wird
noch ermittelt, eine Anklage gibt es noch nicht.

In der Causa liegen
auch zwei anonyme Anzeigen gegen Mitarbeiter von Wiener Wohnen vor, die – so
lautet jedenfalls der Verdacht – über die Machenschaften Bescheid gewusst haben
könnten.

(APA)

Datenaffäre
bringt Stadträtin Wehsely in Erklärungsnotstand

Von Christian Mayr

Auskünfte des Psychosozialen Dienstes sorgen für Aufregung. 
Ludwig bestätigt, Wehsely leugnet.

Wien. Der Bericht der
“Wiener Zeitung” über eine Datenaffäre im Wiener Gemeindebau sorgt
für politische Turbulenzen: Denn während SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig
(SPÖ) in der Samstag-Ausgabe von einem bedauerlichen Fehler gesprochen hat,
leugnet seine Amtskollegin, SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, den Fall
beharrlich. Und hat dies pikanterweise erst vor wenigen Wochen in einer
Anfragebeantwortung an den Gemeinderat getan.

Wiener
Wohnen lässt Krankengeschichte eines Mieters ausspionieren

Wie berichtet, haben
Sozialarbeiter im Auftrag von Wiener Wohnen Teile der Krankengeschichte eines
Mieters in Erfahrung gebracht;

so erfuhren sie vom
Psychosozialen Dienst (PSD), dass der Mann vor mehr als zehn Jahren in
psychiatrischer Behandlung war – möglicherweise ließen sich “gewisse
Schwierigkeiten” mit ihm darauf zurückführen, notierten die Sozialarbeiter
daraufhin.

Letztlich bestätigte die
Datenschutzkommission (DSK) die Datenweitergabe durch den PSD, konnte diesen
mangels Zuständigkeit jedoch nicht belangen.

Wer sagt
nicht Wahrheit?

Brisant ist nun, dass die Wiener
ÖVP über diesen Fall Aufklärung von Wehsely verlangt hat – zumal diese nicht
nur politisch verantwortlich, sondern auch Präsidentin des PSD ist.

In ihrer Anfragebeantwortung vom
13. Februar 2009 streitet diese jedoch jegliche Datenweitergabe seitens des PSD
ab. Das bringt ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec nun in Rage:

“Es ist ungeheuerlich, wie
hier versucht wird, etwas unter den Teppich zu kehren. Fehler können schon
einmal passieren, und dass Ludwig einen solchen eingesteht, ist sehr löblich.
Nur Wehsely ist unverbesserlich!”

Mauern
und Leugnen

Schon in der
Psychiatrie-U-Kommission habe sich die Stadträtin durch Mauern und Leugnen
ausgezeichnet.

Trotz der Bestätigung des
Wohnbauressorts bleibt das Büro Wehsely bei der früheren Aussage. Wer sagt hier
also nicht die Wahrheit?

“Es ist so, wie die
Stadträtin in der Anfragebeantwortung klargemacht hat. Mehr ist dazu nicht zu
sagen”, so das Büro Wehsely. Für neue Untersuchungen bzw. Konsequenzen
gebe es jedenfalls keinen Bedarf.

Datenschutzvergehen
im Bereich der Stadt Wien häufen sich

Auch für die Wiener Grünen ist
der Fall “unfassbar” und gebe Anlass zur Sorge, zumal sich die
Datenschutzvergehen im Bereich der Stadt Wien häufen würden.
Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz hat ärgste Zweifel, wofür die sogenannten Vernetzungstreffen
zwischen Vertretern von Wiener Wohnen und dem PSD
überhaupt gut sind:

“Spitzel-Treffen”

“Wenn ohne Einwilligung der
betroffenen Mieter über selbige gesprochen wird, dann hat das Ganze die
Qualität eines Spitzel-Treffens.” Es sei jedenfalls pervers, dass der PSD,
statt zu helfen, Infos weitergibt, um die Reputation eines Ex-Patienten zu
untergraben. “Und es kann nicht geduldet werden, dass Wehsely alles
ableugnet, obwohl die Datenschutzkommission die entsprechenden Aussagen der Sozialarbeiter
als glaubhaft wertet”, so Pilz. Korosec und Pilz kündigen für morgen,
Mittwoch, eine ausführliche Befragung von Wehsely zur Causa in der Sitzung des
PSD-Vorstandes an.


Printausgabe vom Dienstag, 30. Juni 2009

04.12.2012

Delogiert Wiener Wohnen Schwerbehinderte und drei
Kleinkinder?

Wie uns der Obmann des Behindertenverbandes
Landstraße, Franz R. Dallinger, entsetzt mitteilt, „schlägt Wiener Wohnen
morgen, Mittwoch, 05.12.2012, um 07:45 Uhr, trotz winterlicher Temperaturen
brutal zu“: Die besachwaltete schwerstbehinderte Sare A. muss trotz
winterlichen Verhältnissen samt ihren drei minderjährigen Kindern aus der
Gemeindewohnung in der Leonhardgasse 2-10/16/5 laut Räumungsbeschluss, ohne
eine weitere Bleibe zu haben, ausziehen.
Trotz mehrmaliger Intervention des
Behindertenverbandes-Landstraße seit Jänner 2012 bei Wiener Wohnen und dem
zuständigen Stadtrat Dr. Ludwig gab es kein Einlenken. Auch vorgelegte
ärztliche Atteste blieben bis dato ohne Reaktion. Der geschiedene Gatte als
Sachwalter, wird, sollte es tatsächlich zu einer Räumung der Wohnung kommen,
vor Ort die Polizei verständigen und versuchen, die Zwangsräumung zu
verhindern.

Auch der Behindertenverband-Landstraße
protestiert auf das Schärfste gegen die Vorgangsweise der Gemeinde Wien!

Als Grund der Räumung wurde dem Verband
gegenüber eine Unterschriftsliste von Mitbewohnern des Hauses wegen
unleidlichen Verhaltens genannt, wobei hier anscheinend eine höhere
Lärmentwicklung durch die Kinder der besachwalteten Mieterin gemeint ist (20 E
41/12d ON68 – BG – Wien 3).

Das „Golden Wienerherz“ und die “soziale
Ader” der SPÖ bzw. des für Wiener Wohnen zuständigen Stadtrats Dr. Michael
Ludwig zeigen sich – auch kurz vor Weihnachten – von ihrer schlimmsten
Seiten. Von der realen.

Bei Gehalts-Check würde Häupl aus der Wohnung
fliegen

22.
April 2013 – 6:00

Hier im Wohnpark Sandleiten hat sich Bürgermeister Michael Häupl <br />billig, aber luxeriös eingerichtet. <br /> Foto: Unzensuriert.at ” src=”file:///C:/Users/ELIZAB~1/AppData/Local/Temp/msohtml1/01/clip_image001.jpg” v:shapes=”_x0000_i1025″ style=”display:block; margin: 20px auto; max-width: 100%; height: auto; border-radius: 8px;”><!--[endif]--><o:p></o:p></span></p>
<p><span>Hier im Wohnpark<br />
Sandleiten hat sich Bürgermeister Michael Häupl<br />
billig, aber luxeriös eingerichtet.<br />
Foto: Unzensuriert.at<o:p></o:p></span></p>
<p><span>Das Wahlthema Wohnen hat manche Politiker, die in Sozialwohnungen<br />
leben, selbst in die Bredouille gebracht. Kürzlich musste sich sogar<br />
Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) dafür rechtfertigen, dass er zehn Jahre<br />
lang in Hinterbrühl in Niederösterreich in einer Gemeindewohnung niedrige Miete<br />
zahlte. Auf einen prominenten Bewohner einer Sozialwohnung wird von den Medien<br />
merkwürdiger Weise aber immer vergessen: Auf Wiens Bürgermeister Michael Häupl<br />
(SPÖ), der in einem Ottakringer Genossenschaftsbau wohnt.<o:p></o:p></span></p>
<p><span>Die meisten Wiener wissen zwar, wo Häupl wohnt, nämlich im<br />
Wohnpark Sandleiten im 16. Wiener Gemeindebezirk, trotzdem aber bleibt die<br />
Wohnsituation des Wiener Bürgermeisters im Dunklen. In den Medien findet sich<br />
darauf nur ein einziger Hinweis. Demnach hat sich Häupl schon in den Achtzigern<br />
als damaliger Gemeinderat im Wohnpark einquartiert. Heute soll er dort eine<br />
zweigeschossige Terrassenwohnung besitzen. Warum der Wiener Bürgermeister<br />
Anrecht auf eine geförderte Wohnung hat, bleibt vielen ein Rätsel, auch wenn er<br />
­vielleicht – wie viele in diesem Gebäude der ARWAG – seine Luxuswohnung<br />
bereits ins Eigentum übernommen hat.<o:p></o:p></span></p>
<p><b><span>Sozialwohnung mit Gehalt von mehr als 16.000 Euro</span></b><span><o:p></o:p></span></p>
<p><span>Fest steht, dass Häupl billig zu luxuriösem Wohnraum kam. Wenn man<br />
bedenkt, dass der Wiener Bürgermeister laut Bezügegesetz doppelt so viel wie<br />
ein Nationalratsabgeordneter verdient, nämlich sage und schreibe 16.613,80<br />
Euro, kann man sich nur wundern. Ein Normalbürger, der dieses Gehalt bezieht,<br />
hätte nie und nimmer die Chance, eine Sozialwohnung zu bekommen. Häupl ist aber<br />
nicht der einzige Genosse: Der frühere Finanzminister Rudolf Edlinger und der<br />
jetzige Landtagspräsident Harry Kopietz (beide SPÖ) wohnen sogar im gleichen<br />
Sozialbau im 15. Bezirk.<o:p></o:p></span></p>
<p><span>Weil die Roten gerne billig wohnen, halten sie auch nichts von<br />
einem Gehalts-Check alle zehn Jahre, den die ÖVP für Mieter von Sozialwohnungen<br />
fordert. Wer mehr als erlaubt verdient, müsste dann mehr zahlen oder gar<br />
ausziehen. Ein Drama für Michael Häupl, Harry Kopietz und Finanzminister Rudolf<br />
Edlinger, die allesamt aus ihren Wohnungen fliegen würden, wenn sie nicht<br />
bereit wären, für die Miete tiefer in die Tasche zu greifen. Den Gehalts-Check<br />
gibt es übrigens schon, und den hat ausgerechnet ein SPÖ-Bürgermeister<br />
eingeführt: Die Stadt Salzburg geht seit dem Jahr 2006 neue Wege, um leistbare<br />
Wohnungen frei zu machen. Wer dort eine Gemeinde- oder Genossenschaftswohnung<br />
mieten will, muss sich (alle zehn Jahre) einem Gehalts-Check unterziehen. „Die<br />
wirklich preisgünstigen Wohnungen sollten Menschen zur Verfügung stehen, die<br />
sich die Miete am freien Markt nicht leisten können“, sagt Bürgermeister Heinz<br />
Schaden. Das könnte er seinen Parteigenossen in Wien ins Stammbuch schreiben.<o:p></o:p></span></p>
<p><b><span>Grüner Pilz zahlt nur 147,13 Euro Miete</span></b><span><o:p></o:p></span></p>
<p><span>Nicht nur diesen. Denn scheinbar ungeniert lebt auch der<br />
prominenteste Grüne ziemlich günstig. Im Job deckt Peter Pilz Missstände auf,<br />
privat lebt der Gutverdiener zur Mini-Miete. Pilz, der als<br />
Nationalratsabgeordneter 8.160 Euro im Monat bekommt, wohnt im Goethe-Hof,<br />
einem Gemeindebau in Wien-Donaustadt. Dort, in Kaisermühlen, zahlt Pilz für<br />
seine 61,28 Quadratmeter große Wohnung nur 147,13 Euro. Der Grüne Mandatar<br />
schreibt zwar auf seiner Facebook-Seite, dass er monatlich 230 Euro für seine<br />
Wohnung zahle – allerdings sind hier die Betriebskosten und Steuern mit<br />
eingerechnet. Pilz hat seit vielen Jahren die Einkommensgrenze für<br />
Gemeindewohnungen klar überschrittten. Ausziehen oder mehr zahlen will er<br />
trotzdem nicht. „<mark style=Ich werde hier mein Lebtag nicht mehr ausziehen“, sagte Pilz
im profil. Jeder versteht das.

Während sich die Roten und Grünen für ihre Mini-Miete
nicht genieren, bekam Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) ein schlechtes
Gewissen, als man dahinter kam, dass er in Hinterbrühl zehn Jahre lang in einer
Gemeindewohnung gelebt hat. Am Rande eines Ministerrates versuchte er die
Flucht nach vorne: Er habe nach acht Jahren freiwillig mehr bezahlt und sei
nach zehneinhalb Jahren ausgezogen. Seine Überzahlung der Miete in Höhe einer
“marktkonformen Miete“ sei in einen Sozialfonds der Gemeinde geflossen.
Die konkrete Höhe konnte der ÖVP-Chef allerdings nicht mehr beziffern.

Die Schrecksekunde von SPÖ-Stadtrat Ludwig hat
monatelang gedauert. Spätestens seit März war
bekannt, dass ein

Handwerker-Kartell Wiener Wohnen um Millionen
geprellt haben soll,

indem es verrechnete Leistungen nicht oder nur
mangelhaft erbracht

hat. Städtische Beamte sollen das geduldet
haben. Die

Staatsanwaltschaft ermittelt.

ERSTE Bank klagt Rechtsstaat

Aus WikiLegia

3.5.2007: Erste Bank oder der Prokurist Dr. Ralf Zeitlberger verklagt
Rechtsstaat Austria wegen § 111 StGB (Üble Nachrede) .

Verhandlungstermin am
Landesgericht für STrafsachen unter Richterin Mag. Bruzek
ist der 25.5.2007.

Näheres können wir hier nicht
berichten, da eine Ladung oder schriftliche Mitteilung weder zugestellt noch
trotz ausdrücklicher Anfrage ausgefolgt oder kopiert wurde.

Offenkundig ist beabsichtigt, dieses
Verfahren möglichst “geheim” zu führen.

Es fällt auf, dass am Landesgericht für Strafsachen in Wien
die brisanten Verfahren “geheim” gehalten und “geheim”
geführt werden.


Im Juli 2008 hat nun die Richterin Bruzek
eine – wie sie offenbar glaubt – “geniale” Idee, eine
Justizkritikerin mundtot zu machen:

Die von der ERSTE Bank und deren Mitarbeiter Dr. Ralf
Zeitlberger wegen “übler Nachrede” beklagte Verein
“Rechtsstaat-Austria” bzw. dessen Obmann
soll von Dr. Sigrun Rossmanith psychiatrisch “begutachtet” werden.

Dr. Rossmanith ist bekanntlich derzeit als Gutachterin
offenbar sehr begehrt (warum dies so ist, darüber mag sich jeder selbst seine
Gedanken machen), wurde sie doch im Fall des 5-fach Hackenmörders von Wien
Hietzing und im Fall Fritzl befasst.

Daraus kann man wohl ersehen,
dass es in Österreich ein Kapitalverbrechen ist, eine fundierte und begründete
Strafanzeige gegen eine Bank einzubringen, und der Anzeiger daher – wie im Fall
von Mehrfachmördern , gleich auf die Zurechnungsfähigkeit geprüft wird.

Bruzek,
eine Wendehalsrichterin?

Wie aus einem kürzlich ihr ergangenem Urteil wegen einer Berichterstattung und
Namensnennung im Kurier über Ermittlungen in einem Dopingverdachtsfall hat die
Richterin Katja Bruzek plötzlich eine ganz andere “freie richterliche
Überzeugung” – dieser plötzliche Wandel ist seltsam.

Wann stellt sie dieses Verfahren
der beleidigten Banker und Justizkollegen endlich ein? Warum soll hier der
Beklagte auf “Zuruf” der Banker und Richterkollegen der
“Hackenmörderspezialistin” Rossmanith vorgeführt werden?

und vor allem: Warum kann diese
Richterin trotz mehrerer Anfragen keine Grund für diese
“Zwangspsychiatrierung” nennen?

Gehört diese Richterin nicht
besser selbst zum Psychiater oder genügt die Übersiedlung auf die andere Seite
Ihrer Wirkungsstätte, nämlich in die angrenzende Justizanstalt Josefstadt?

Fest steht – und steht dies
auch im Gesetz:


ein Richter, der so offenkundig parteiisch, ohne Skrupel und wie eine
willenlose Marionette der Banker agiert, ist sofort aus dem Amt
zu
entfernen !

Wir sind der Ansicht, dass die
Richterin,
die dies wider besseres Wissen und somit mutm.
amtsmissbräuchlich
anordnet, einer psychiatrischen Untersuchung
unterzogen gehört,
und zumindest als Richterin sofort zu suspendieren ist,
um die Gefahr weiterer Schäden am Ansehen der Justiz hintanzuhalten.

zur Geheimhaltung siehe auch
folgende Faelle:

justizkritische Ausstellung verboten
Geheimbericht
der Oberstaatsanwaltschaft – Vorgehen bei Strafanzeigen gegen Justizorgane:
die
Sache wird zur “geheimen Chefsache” erklärt. (siehe auch unten Bild)

Geheimverfahren zur rechtswidrigen
Delogierung ohne Grund

Und hier der Beleg, dass das
Ministerium Strafanzeigen gegen Justizorgane als “geheime Chefsache”
betrachtet:

(Bild: Text aus Zeitung)

Handwerkerskandal
kratzt am Image von Wohnbaustadtrat Ludwig

23.05.2013 | 18:25
|  ANDREAS WETZ (Die Presse)

Schaden durch
mutmaßlichen Betrug bei Gemeindebausanierung könnte in die Millionen Euro
gehen. Das Problem: Die wahre Höhe ist praktisch nicht zu erheben.

Es kommt selten vor, dass der Wiener Wohnbaustadtrat und
potenzielle Häupl-Erbe, Michael Ludwig, in die Defensive gerät. Ein von der
Korruptionsstaatsanwaltschaft untersuchter Skandal um millionenschwere Verträge
mit Handwerkern, die Gemeindewohnungen sanieren sollten, ihre Leistungen jedoch
nur unzureichend erbracht haben dürften, hat es geschafft.

Im März wurden die Ermittlungen bekannt, Anfang Mai
veröffentlichte „Die Presse“ eine Artikelserie, die ein kompliziertes
Firmennetzwerk zweier Wiener Großhandwerker transparent machte. Es besteht
außerdem der Verdacht, dass die mangelhafte Leistungserbringung von zwei
Werkmeistern von Wiener Wohnen gedeckt wurde. Weil sich Ludwig heute, Freitag,
in einer Sondersitzung des zuständigen Gemeinderatsausschusses den vermutlich
kritischen Fragen der Opposition stellen muss, informierte er bereits vorher
mehrere Medien über seine Gefühlslage zum Skandal.

Kernbotschaft: Er, die Stadt Wien und Wiener Wohnen sind
nicht Täter, sondern Opfer. Die Indizien dafür, dass Mitarbeiter aus seinem
Haus davon gewusst haben, dass in unzähligen Wohnungen minderwertige Böden
eingebaut, billigere Farben verwendet und weniger Anstriche als vorgeschrieben
durchgeführt wurden, seien dürftig. Laut Ermittlern so dürftig, dass zumindest
die Verfahren gegen die zwei beschuldigten Werkmeister auf der Kippe stünden.

Doch selbst wenn das stimmt, werden die Probleme für
Ludwig nicht weniger. Der Fall liefert den politischen Mitbewerbern noch
ausreichend Munition. Zwar beteuert der Stadtrat, sich, oder präziser, Wiener
Wohnen im Fall einer Verurteilung der beschuldigten Handwerker an ebendiesen
schadlos halten zu wollen. Die Beweisführung dafür scheint jedoch fast
unmöglich.

Schwierige Beweisführung

Gerade einmal fünf der insgesamt 220.000 Gemeindewohnungen
werden derzeit von Sachverständigen auf Nichterbringung von vertraglichen
Leistungen untersucht. Tatsächlich dürften die verdächtigen Betriebe jedoch in
mehreren hundert oder tausend gearbeitet haben. Um eine präzise Summe für eine
Schadenersatzklage nennen zu können, müssten in allen betroffenen Objekten
Böden herausgerissen, die Wandfarbe abgetragen werden. Sollte das Nennen einer
konkreten Schadenssumme (ein Gutachten für die Wiener Wirtschaftskammer geht
von „Millionen“ aus) wider Erwarten dennoch gelingen, ist fraglich, ob die
betroffenen Firmen bis dahin wirtschaftlich noch greifbar sind. Ludwig
appelliert deshalb bereits an die Justiz, rasch zu arbeiten.

Neue Kontrollabteilung

Damit ein derartiger Fall trotz der vorhandenen, aber offensichtlich
ungeeigneten Kontrollmechanismen in absehbarer Zeit nicht mehr möglich ist,
gesteht man bei Wiener Wohnen – zumindest zwischen den Zeilen – sogar Fehler
ein. Die Neuinstallation einer 50 Köpfe starken Abteilung, die künftig
ausschließlich zur Kontrolle von beauftragten Handwerkern abgestellt ist, ist
für Beobachter nämlich nichts anderes als das Eingeständnis des bisherigen
Wegschauens.

(Die Presse, Print-Ausgabe, 24.05.2013)

Wiens SPÖ-Chef ein zunehmend desorientierter Polit-Dinosaurier mit
panischer Angst vor dem Volk

“Dass sich Häupl, nach eigenen Angaben, seit 20 Jahren auf ein Leben ohne
politische Funktion vorbereitet, ist gut für ihn. Seine jüngsten Äußerungen
zeigen nämlich einmal mehr, dass seine Zeit abläuft”, erklärt FPÖ-Bundes- und
Landesobmann Heinz-Christian Strache, “völlig abgehobene Machtmenschen wie der
selbsternannte Feudalherr Häupl, die nur noch auf sich und ihre Freunderln
schauen und panische Angst vor dem Bürger haben, werden von den Wählern
entsorgt werden.”

Strache kann den angezählten Häupl beruhigen: “Die Warnung des roten
Polit-Dinosauriers, ich würde die parlamentarische Demokratie durch direkte
Demokratie ersetzen wollen, ist natürlich substanzlos. Das ist eine reine
Schutzbehauptung der Sozialisten, um den Österreicherinnen und Österreichern
weiter grundlegende demokratische Rechte vorenthalten und sich ungestört an den
rot-schwarzen Futtertrögen bedienen zu können.”

Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann
Gudenus ist höchst erstaunt darüber, dass ausgerechnet Bürgermeister Häupl
wehleidig beklagt, dass die politische Auseinandersetzung immer respektloser
geführt würde: “Gerade jener Häupl, der rund die Hälfte der Wiener als
mieselsüchtige Vollkoffer denunziert, im Wahlkampf die Opposition als Koffer
und die FPÖ als Scheiße bezeichnet hat.”

Zu diesen Entgleisungen passe perfekt, dass der Bürgermeister im Zuge
eines offiziellen Empfangs darauf “vergaß”, die Gattin des Großherzogs von
Luxemburg zu begrüßen.

“Immer öfter wirkt Häupl desorientiert – besonders nach zwölf Uhr”, meint
Gudenus.

Für ihn steht fest: “Die Österreicherinnen und Österreicher wollen einen
neuen Typus von Politiker und sie haben auch ein Anrecht darauf. Sie sehnen
sich nach Menschen an der Spitze der Städte, Länder und des Staates, die nicht
nur Knechte irgendwelcher Interessengruppen sind und Günstlinge versorgen,
sondern sich um ihre Sorgen und Nöte kümmern.“

(Quelle: APA/OTS)

Illegale Preisabsprachen bei
Auftragsvergabe von Wiener Wohnen

Wien
(OTS)
– Im weiteren Verlauf seiner heutigen Pressekonferenz nahm
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache Stellung zu illegalen Preisabsprachen bei
einer Auftragsvergabe von Wiener Wohnen.

220 000
Gemeindewohnungen verwaltet

Wiener Wohnen besitzt und verwaltet mehr als 220.000
Gemeindewohnungen, 6.000 Lokale und mehr als 47.000 Garagen und
Abstellplätze. Das sind rund 25 Prozent aller in Wien vorhandenen Wohnungen.
Für diese ist Wiener Wohnen selbstverständlich auch bei der Sanierung und
Instandhaltung verantwortlich. Wiener Wohnen hat im Jahre 2007 eine
Ausschreibung betreffend eines dreijährigen Rahmenvertrages über Gas-, Wasser-
und Heizungsinstallationsarbeiten ausgeschrieben.

Ausschreibung
Auftragssumme 200 Mio EURO

Die Auftragssumme betrug rund 200
Millionen Euro. Die Ausschreibung wurde mit 15.02.2007 im Amtsblatt der Stadt
Wien bekannt gemacht.

“..danach
wirds kriminell …”

“Was sich allerdings danach
abgespielt hat, kann durchaus als kriminell bezeichnet werden und hat nach
Schätzungen von Experten den Wienerinnen und Wienern einen Schaden von rund
100 Millionen Euro
verursacht”, so Strache. “Es handelt sich um illegale
Preisabsprachen
der bietenden Installateursunternehmen. Gerichtsverfahren
sind anhängig und es gilt – das sei aus rechtlichen Gründen ausdrücklich
erwähnt – die Unschuldsvermutung.”

geheime
Treffen

Am 05.03.2007 fand auf
Veranlassung des Obmanns der Fachvereinigung der Wiener Installateure des
Wirtschaftsverbandes und Mitglied des Innungsausschusses der Landesinnung Wien
der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker der Wirtschaftskammer Wien,
Günther Schweifer, im Florida Tower ein Treffen statt, woran die
Geschäftsführer, Projektleiter und sonstige zuständige Personen sämtlicher
Firmen teilnahmen, die von Wiener Wohnen in den letzten Jahren mit
Sanitärarbeiten beauftragt waren. Allein schon die Tatsache, dass nur etwa 40
Mitglieder der Innung angeschrieben wurden und nicht, wie bei
Informationsveranstaltungen der Wirtschaftskammer eigentlich zu erwarten, alle
Mitglieder, mutet seltsam an und ist auf jeden Fall sehr bedenklich.

Innungsmeister
und Stellvertreter, Günther Schweifer und Karl Sonderhof, federführend

In weiterer Folge führten neben Günther
Schweifer
hauptsächlich der Innungsmeister-Stellvertreter und
Geschäftsführer der Karl Sonderhof GesmbH & Co KG, Karl Sonderhof
sowie Michael Beranek, Geschäftsführer der Erge Installations GesmbH und
Mitglied des Spartenpräsidiums des Wirtschaftsverbandes, die Veranstaltung.
Dabei wurde kurz allgemein über die gegenständliche Ausschreibung gesprochen,
hauptsächlich allerdings wurde erklärt, wie eine ARGE-Bildung funktioniert und
dass es optimal wäre, wenn sich für jedes Kundendienstzentrum der
gegenständlichen Ausschreibung eine ARGE bildet. Im Detail sollten die
Unternehmen in jenen Kundendienstzentren, in denen sie bis jetzt Aufträge der
Stadt Wien bearbeitet hatten, eine ARGE gründen und sich somit nicht
gegenseitig bekämpfen.

200 Mio
“Kuchen” wird aufgeteilt

Ich fasse zusammen:
SPÖ-Innungsmeister ruft bekannte SPÖ-Spezis zu einem illegalen Treffen mit
Preisabsprachen zusammen, um sich den 200 Millionen Euro Kuchen der roten Stadt
Wien aufzuteilen”, so Strache.

Im Anschluss an diese
Veranstaltung, trafen sich einige der Teilnehmer in der Privatwohnung von Karl
Sonderhof. Diese Treffen hatte die Aufgabe, die jeweiligen ARGEN einzuteilen
sowie die ARGE-Federführer zu bestimmen. Vorerst verlangte Günther Schweifer,
dass sämtliche Anwesenden ein Schreiben unterfertigten, mit dem sie sich zum
Stillschweigen über dieses Treffen verpflichteten,
bei sonstiger
Pönaleverpflichtung in Höhe von 20.000 Euro. Betont wurde insbesondere, dass dieses
Treffen nach außen hin nie stattgefunden
habe.

Es erfolgten mehrere Treffen, an
denen neben den genannten Personen ein Großteil der Teilnehmer praktisch
sämtlicher ARGEn im gegenständlichen Verfahren teilnahmen. Diese Treffen
begründen den Verdacht, dass bei diesen Gelegenheiten Preisabsprachen, Gebiets-
und Losaufteilungen sowie ARGE-Aufteilungen gemacht wurden, da die
teilnehmenden Firmen in unterschiedlichen ARGEn in unterschiedlichen
Kundendienstzentren des Vergabeverfahrens anboten.

Treffen
bei Fa. Marischka

Am 2.5.2007, vier Werktage vor
der Angebotsöffnung, erfolgte ein weiteres Treffen der wichtigsten
ARGE-Teilnehmer, in Summe ca. 25 Personen, in den Räumlichkeiten der Firma Marischka.
Es wird vermutet, dass es bei diesem Treffen zur gemeinsamen
Angebotsunterzeichnung der verschiedenen ARGEn gekommen ist, um das Risiko
eines “Ausreißers” in letzter Sekunde zu vermindern.


Am 9.5.2007 wurde ein Strache bekannter Installateur, der sich weigerte, bei
dieser Aktion mitzumachen, kontaktiert und um ein Treffen ersucht, im Zuge
dessen ihm ein Vorschlag unterbreitet wurde “mit dem er zufrieden sein
werde”. Bei diesem Treffen ist ihm eine Liste aller Firmen vorgelegt
worden, die ein Angebot am 8.5.2007 abgegeben hatten. Die Liste beinhaltete
neun ARGEN und einzelne Firmen (Medek, Shzukalek, Posch ua),
wobei diese Liste in weiterer Folge auch tatsächlich, wie sich bei der später
erfolgten Angebotsöffnung herausstellte, der Bieterliste nach Öffnung
entsprach. Laut Angaben des Gesprächspartners habe dieser die Liste am Vortag
von Ing. Josef Weichsel von Wiener Wohnen bekommen, was schlicht und einfach
illegal ist.

mit
Drohnung: wer nicht mitmacht – dem wirds eines Tages “leid tun”

Das Angebot “mit dem er
zufrieden sein werde” sah für den bekannten Installateur so aus, dass er
sich zwei Lose aussuchen hätte können, falls er sich einer ARGE anschließt.
Diese Vorgehensweise sei für alle von Vorteil, da so keine bzw. unwesentliche Nachlässe
gegeben werden müssten, im Gegensatz zu einem freien Wettbewerb, wo mit bis zu
30% Abschlägen oder mehr gerechnet werden müsse. Der Installateur stellte
daraufhin ein weiteres Mal klar, dass er sich nicht auf Preisabsprachen
einließe, woraufhin der Vertreter der ARGEn meinte, dass ihm dies” noch
eines Tages leid tun werde”.

Am 25.05.2007 kam es zur
Angebotsöffnung. Die Angebote der ARGEn enthielten keine bzw. unwesentliche
Nachlässe, während der Installateur, der mir bekannt ist und in 5
Kundendienstzentren in einzelnen Gebietsteilen Angebote gelegt hatte, zum Teil
bis zu 44% unter den Preisen der ARGEn lag.

Weiters haben mehrere
Bietergemeinschaften angeboten, die über einzelne Unternehmen derart
miteinander verbunden waren, dass einzelne Unternehmen in mehreren
unterschiedlich zusammengesetzten Bietergemeinschaften auftraten. Dass eine
Bietergemeinschaft mehrere Lose abgibt, ist keineswegs ungewöhnlich.
Ungewöhnlich ist aber, dass ein Unternehmer in mehreren unterschiedlich
zusammengesetzten Bietergemeinschaften anbietet und auf diese Weise präzise
Kenntnis über die Kosten von Wettbewerbern erlangt, mit denen er anderswo im
Wettbewerb steht.

20% und
360% über den üblichen Preisen

Darüber hinaus gibt es auch noch
andere Sachverhaltsmerkmale, die auf gröbere Malversationen hindeuten. Die im
Leistungsverzeichnis von Wiener Wohnen angeführten Einheitspreise liegen
teilweise zwischen 20% und 360% über den Preisen, die bisher laut altem
Kontrahenten-Rahmenvertrag für diese Leistungen bezahlt wurden bzw. in Zukunft
bezahlt werden müssen. Diese Preiserhöhungen sind größtenteils in keiner Weise
kaufmännisch nachvollziehbar.

Der Installateur, der sich
geweigert hatte, bei den Machenschaften der SPÖ-nahen Installateure
mitzuwirken, wurde mit fadenscheinigen Begründungen ausgeschieden, obwohl er
bis zu 44 Prozent billiger angeboten hatte als die ARGEn.

Schikanen
folgten …

Diese Ausscheidung hat er
erfolgreich beim Vergabekontrollsenat Wien angefochten und sie wurde auch für
nichtig erklärt. Daraufhin erfolgte eine schikanöse und unsachliche Prüfungen
der Referenzprojekte sowie seiner Kalkulation seitens Wiener Wohnen. Nach einer
in der Geschichte des österreichischen Vergaberechtes wohl einzigartig langen
und intensiven Prüfung (rd. 23 Monate Prüfzeit) wurde er zum zweiten Mal aus
dem Verfahren, mit sehr allgemein verfassten Begründungen, ausgeschieden.

schon 4
Staatsanwälte verbraucht

Ein Verfahren hinsichtlich dieser
illegalen Preisabsprachen ist im Laufen. Allerdings läuft es schon lange und
hat bereits den vierten Staatsanwalt verbraucht. So ist vom Kartellgericht eine
Entscheidung für Jänner 2010 versprochen worden, ob nun gegen oben angeführte
Personen Anklage erhoben wird oder nicht. Kurz vor dieser Entscheidung wurde
die zuständige Staatsanwältin – es war bereits die Zweite – ausgetauscht.
Offenbar deshalb, weil – wie durchgesickert war – sie positiv, also für eine
Anklage entscheiden wollte. Der neue Staatsanwalt, der mit dieser Causa betraut
wurde, ist dann abermals im Mai ausgewechselt worden. Der nunmehrige
Staatsanwalt – bereits der Vierte – hat eine Entscheidung für Ende Oktober
angekündigt. Also nach den Wiener Wahlen!

Bislang hat sich die
Wettbewerbsbehörde dahingehend geäußert, dass “aus Sicht der
Bundeswettbewerbsbehörde die Stellungnahmen der Beschuldigten weder rechtlich
noch faktisch geeignet seien, den Vorwurf der Kartellbildung im Zuge der
Ausschreibung von Wiener Wohnen zu widerlegen”.

So wie die Sache derzeit steht,
könnte es aber durchaus passieren, dass die Beteiligten an dieser 100 Millionen
Euro-Gaunerei straffrei ausgehen, kritisierte Strache. Grund dafür ist ein
österreichisches Spezifikum, das sogenannte “Bagatell-Kartell”. Es
gilt nur als Kartell, was mehr als 25 Prozent Marktanteil abdeckt und bleibt
darunter straffrei. Das könnte knapp werden, da Wiener Wohnen “nur”
rund 25 Prozent der Wohnungen in Wien besitzt.

“Über bleibt jedenfalls eine
offensichtliche Preisabsprache unter SPÖ-nahen Anbietern, die von SPÖ-nahen
Beamten angenommen wurde, wissend, dass diese Anbote bis zu 300 Prozent über
den marktüblichen Preisen liegen”, so Strache. “Über bleibt weiter,
dass die Kriterien für Nicht-Genossen derart willkürlich und freihändig
festgesetzt wurden, dass es unmöglich ist, ohne SPÖ-Parteibuch einen Auftrag zu
ergattern. Zumal genau jene Genossen darüber entscheiden, die auch die
Ausschreibung formulieren und die Einsprüche bearbeiten. Über bleibt auch, dass
die Ausschreibung von 2007 nicht die erste war, bei der es Preisabsprachen
gegeben hat, sondern davon ausgegangen werden muss, dass bei der Ausschreibung
2005 ebenfalls Preisabsprachen getroffen wurden. Die Indizien sprechen
jedenfalls dafür, zumal damals wie heute die gleichen Firmen zum Zug gekommen
sind.

Zuständiger
Stadtrat: Werner Faymann

Zuständiger Stadtrat war übrigens
2005 wie auch 2007 ein gewisser Herr Faymann.
Über bleiben in jedem Fall die Mieter von Wiener Wohnen und letztendlich auch
jeder Wiener Steuerzahler, die aufgrund dieser Kartellabsprachen rund 100
Millionen Euro mehr zahlen müssen als eigentlich notwendig wäre. “Wo Rot
regiert wird abkassiert” – das ist ein weiteres beeindruckendes Bespiel
für die Machenschaften einer seit 1945 regierenden Stadt-SPÖ.”

In Österreichs Regierungskoalition ist ein Streit über die
Verlängerung der Bankenabgabe ausgebrochen. Auch in anderen Fragen werden sich
die Parteien vor der Wahl kaum einigen, was Reformen scheitern lässt.
Meret Baumann, Wien

Wirre Aussagen, Unwissen, fehlendes
Verantwortungsgefühl und plumper Wahlkampf – die Vorwürfe, die die bürgerliche
Volkspartei (ÖVP) gegen den Bundeskanzler und Chef der Sozialdemokraten (SPÖ),
Werner Faymann, erhebt, sind heftig. Auslöser des jüngsten Streits in der
Regierungskoalition ist ein TV-Interview Faymanns vom Sonntag, in dem er
fordert, dass der Bankensektor für den Schaden aufkommt, der dem Staat durch
die 2009 notverstaatlichte Kärntner Bank Hypo Alpe Adria entsteht. Die EU
drängt Wien seit Monaten zum Verkauf oder zur Schliessung der Bank, was
Österreich mehrere Milliarden Euro kosten könnte.

Nur
kleine Schritte

Diesen Betrag sollen laut dem Regierungschef nicht
die Steuerzahler begleichen. Faymann will vielmehr die Bankenabgabe verlängern.
Die Krisensteuer, die Finanzinstitute mit einer Bilanzsumme von mehr als einer
Milliarde Euro an den Staat leisten müssen, war auf Anfang 2011 eingeführt
worden und ist momentan bis zum Jahr 2016 befristet. Faymann verlangt zumindest
eine Verlängerung bis 2018. Vor der Wahl Ende September dürfte dies allerdings
nicht mehr beschlossen werden. Bei der ÖVP stösst die Idee rundweg auf
Ablehnung. Sie möchte zunächst die Auswirkungen der Finanztransaktionssteuer
und der verschärften Eigenkapitalvorschriften («Basel III») abwarten.

Dies ist allerdings nicht das einzige Geschäft, das
bis nach der Wahl blockiert sein dürfte. Eine Reform des Lehrerdienstrechts
kommt nach über einem Jahr und zwei Dutzend Verhandlungsrunden nicht vom Fleck.
Die sozialdemokratische Unterrichtsministerin Claudia Schmied stösst mit ihren
Vorstellungen bei der von der ÖVP dominierten Lehrergewerkschaft auf
Widerstand. Faymann will zwar noch in dieser Legislaturperiode einen
«ernsthaften Versuch» zu einer Einigung unternehmen, wie er am Sonntag
ebenfalls betonte. Doch dass die ÖVP ausgerechnet im aufziehenden Wahlkampf auf
Konfrontationskurs mit den Lehrervertretern gehen wird, ist unwahrscheinlich.
Zudem bleibt der Regierung nur noch ein guter Monat Zeit. Mitte Juli beginnt
die parlamentarische Sommerpause, und es wird bis zum Urnengang Ende September
keine regulären Sitzungen mehr geben.

Kaum
mehr Kompromisse

Daran dürfte auch die Reform des Wehrdienstes
scheitern, die nach dem Volksentscheid für die Beibehaltung der Wehrpflicht
Ende Januar noch für diese Legislaturperiode versprochen worden war. Dass
Anpassungsbedarf besteht, war parteiübergreifend unbestritten. Doch erste
präsentierte Ergebnisse beschränken sich weitgehend auf Punkte, in denen sich
ÖVP und SPÖ bereits vor der Volksbefragung einig waren. Inwieweit sich die
Parteien in weiteren Fragen finden, ist unklar: Die Differenzen zwischen dem
neuen Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) und Innenministerin Johanna
Mikl-Leitner (ÖVP) sind teilweise erheblich.

Mit einem sogenannten Demokratiepaket war die
Regierungskoalition ebenfalls nur teilweise erfolgreich. Beschlossen wurde eine
neue Vorzugsstimmenregelung, doch in der Frage der Volksbegehren gehen die
Vorschläge der Regierung den Oppositionsparteien viel zu wenig weit. Diese
fordern eine automatische Volksabstimmung nach dem Zustandekommen eines
Volksbegehrens mit 100 000 Unterschriften. Da für Verfassungsänderungen eine
qualifizierte Zweidrittelmehrheit im Parlament notwendig ist, wurde das Paket
erneut vertagt und dürfte aus demselben Grund nicht vor der Wahl Gesetz werden
wie ein nach dem Bekanntwerden des Salzburger Finanzskandals angekündigtes
Spekulationsverbot. Auch hier liegen die Pläne der Regierung hinter denjenigen
der Opposition zurück.

Entgegen den Beteuerungen der Regierung ist in
diesen Fragen kaum mehr mit Kompromissen zu rechnen. Je näher die Wahl rückt,
desto eher werden die Parteien versuchen, sich auf Kosten der anderen zu
profilieren. Wichtige Reformen bleiben dabei auf der Strecke.

Korruptionsverdacht:
Gemeindebau als Geldgrube

18.03.2013
| 18:22 | ANDREAS WETZ (Die Presse)

Wiener Wohnen. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft
prüft die Umstände einer Vergabe von Malerarbeiten. Der Anlassfall hat ein Auftragsvolumen
in der Höhe von 65 Millionen Euro.


Wien. Zweck des sozialen Wohnbaus ist es, auch weniger Begüterten Wohnungen zu
leistbaren Preisen anbieten zu können. In Wien, das seinen Bürgern 220.000
Gemeindewohnungen zur Verfügung stellt, wurde dieses System möglicherweise von
einer kleinen Gruppe von Nutznießern zum eigenen finanziellen Vorteil
missbraucht: Die Korruptionsstaatsanwaltschaft prüft derzeit, ob bei der
Vergabe von Malerarbeiten wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist.


Das klingt auf den ersten Blick mäßig spektakulär. Erst bei genauem Hinsehen
eröffnet sich die wahre Dimension des Verdachts. Malerarbeiten, das steht nicht
für den neuen Anstrich eines schmuddeligen Fahrradkellers. Malerarbeiten, die
Wiener Wohnen zur Aufwertung, Sanierung und Instandhaltung von Wohnanlagen an
interessierte Firmen im Paket vergibt, machen schnell mehrere Millionen Euro
aus. Der momentan ins Visier geratene Rahmenauftrag hat einen Gesamtwert im
Ausmaß von 65,08 Mio. Euro.

Mehr als die Hälfte der
Auftragssumme, nämlich 38,07 Mio. Euro, gingen an Firmen, die nun im Zwielicht
stehen. Wiener Wohnen ist der Meinung, dass Leistungen nur teilweise oder
mangelhaft erbracht wurden. Es besteht zudem der Verdacht, dass Mitarbeiter der
Gemeindebauverwaltung von den Missständen wussten und sie deckten. Parallel
dazu gibt es anonyme Anzeigen gegen drei dieser Mitarbeiter, die für
Schmiergeld Ausschreibungsdetails Dritter – konkret die Angebotssummen – an die
beschuldigten Firmen weitergegeben haben sollen.

Ab diesem Punkt wird es
kompliziert. 41 Teilaufträge (Baulose) des Rahmenvertrages für „Anstreicher,
Maler, Bodenleger und Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger in städtischen
Wohnhausanlagen der Bezirke 1–23“ (so der offizielle Vertragstext) wurden am 10.Juni
2011 an die jeweils billigstbietende Firma vergeben. Ganze 25 Lose davon sind
dem Firmenkonglomerat eines Wiener Handwerkerpatrons aus Liesing zuzurechnen.
Zwar scheint der verdiente Kommerzialrat im Firmenbuch schon länger nicht mehr
als Eigentümer dieser Unternehmen auf, Branchenkenner vermuten aber, dass die
offiziellen Gesellschafter (Verwandte, Anwälte etc.) ihre Funktionen nur als
Treuhänder ausüben.

Mauer
der Verschwiegenheit

Die Vorwürfe von Wiener Wohnen
wegen der vermuteten Nichterfüllung der geschlossenen Verträge sind offenbar so
schwer, dass die Adressaten allesamt auf Tauchstation gingen. Ein
Geschäftsführer war offiziell auf Urlaub, eine Geschäftsführerin „nicht da“.
Einer der Gesellschafter aus dem Firmenbuch, ein Anwalt, fühlte sich in seiner
Funktion nicht für die erhobenen Vorwürfe verantwortlich und verwies auf seinen
urlaubenden Geschäftsführer. „Er ist für das Tagesgeschäft verantwortlich.“
Und: Der Kommerzialrat aus Liesing „hat aus meiner Sicht nichts mehr mit dem
Unternehmen zu tun“. Dieser war über die mit ihm in Verbindung gebrachten
Firmen ebenfalls nicht erreichbar.

Auch
Amtsträger unter Verdacht

Das dürfte u.a. damit
zusammenhängen, dass sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft derzeit in
einer heißen Phase befinden, ein Gutteil der Beschuldigten noch gar nichts über
das Verfahren gegen sie weiß oder nun aus Medien darüber erfahren. Dabei sind
gleich mehrere Tatbestände in Prüfung, weil einerseits Privatpersonen und
Firmen, andererseits Amtsträger unter Verdacht stehen.

schwerer
Betrug, Amtsmissbrauch, Untreue und Bestechlichkeit

So geht es unter anderem um
Betrug in erheblichem Ausmaß. Aber auch Amtsmissbrauch, Untreue, Bestechung und
Bestechlichkeit stehen im Raum. In welche Richtung die Erhebungen konkret
laufen, darüber gibt sich die Staatsanwaltschaft bedeckt. Offiziell wird von
einem Sprecher nur bestätigt, dass es Ermittlungen im Rathaus und bei Privaten
gibt.

Ermittlungen
seit Herbst 2012

Informanten der „Presse“
berichten davon, dass die mangelhafte Auftragserbringung der beschuldigten
Firmen bereits vergangenen Herbst bei internen Kontrollen aufgefallen sein
soll. Wiener Wohnen brachte daraufhin im Oktober eine Sachverhaltsdarstellung
ein. Die anonyme Anzeige, die drei Mitarbeiter von Wiener Wohnen betrifft, wird
ebendort als Rache und Ablenkungsmanöver verstanden. Es soll sich um
Mitarbeiter handeln, die lange mit den beschuldigten Firmen kooperierten und
sie deckten, zuletzt jedoch Zweifel bekamen.

(“Die Presse”,
Print-Ausgabe, 19.03.2013)

Petrowsky
vertritt Wiener Wohnen, wie es scheint offenbar wenn es darum geht, einen
Mieter mutm. zu betrügen.

Erfolge

keine bekannt …

Ansichten
und Handlungen

Ist durch folgende Taten
aufgefallen:

Führt Räumungsexekution für
Wiener Wohnen, ohne dass ein Groschen Rückstand vorhanden ist. Obwohl er dies
weiss!

Wie dies in einem Rechtsstaat wie
Österreich möglich ist? Genz einfach, nämlich indem die Poststücke gar nicht
zugestellt
werden! Dadurch hat das Opfer von der heimlichen Exekution
gar keine Ahnung
– und kommt auch angesichts dessen, dass kein Rückstand
und auch sonst kein Kündigungsgrund gesetzt wird, gar nicht im entferntesten
auf die Idee, dass eine Delogierung drohen könnte.

Auf diese Weise ist ein
Rechtsmittel gar nicht möglich, da man von dem Verfahren gar keine Ahnung hat.


Die sofort – als der Möbelwagen
und der Exekutor vor der Tür steht – eingelegten Rechtsmittel und Anträge
werden von den Richtern des BG_Hernals, nämlich der Gerichtsvorsteherin Dr. Totter
und den Richtermn Mag. Sauer
Mag. Fischer und einige weitere
vorsätzlich einfach ignoriert und nicht ordnungsgemäss bearbeitet.

Mitarbeiter von Wiener Wohnen
sprechen auch davon, dass der “Fall” ans “Gericht”
abgetreten wurde …

Diese geschilderte Vorgehensweise
würde den Tatbestand des Amtsmissbrauchs erfüllen, und ist dies – wie
alle Anzeichen andeuten – offenbar durch den Anwalt Petrowsky und den
Richtern kollusiv abgesprochen.

Dieser geschilderte
“Trick” – nämlich keine Zustellungen an das mutm. potentielle
ausgewählte Betrugsopfer unter Vortäuchen von tatäschlich nicht existenter
“Abwesenheit” oder “Unzustellbarkeit” – hat offenbar
System: Rechtsanwalt Dr. Juranek
aus der Kanzlei Dallmann
und Juranek und Richter Gleichweit praktizieren diese Art und Weise des
“Geheimverfahrens” und der Verhinderung von Rechtsmittel mutm. durch
ungesetzliche “Fiktion” von Zustellungen z.B. dort mit einem vom
Täter bezahlten Abwesenheitskurator, in diesem Fall Dr. Bobek.
Diese Anwältin ist aufgrund ihrer Kanzleistruktur (überdurchschnittliche
Beauftragung mit Kuratelen und Sachwalterschaften)vermutlich auf das Wohlwollen
des BG_Fuenfhaus angewiesen und deshalb de facto in einem
Abhängigkeitsverältnis, und schädigt mutm. vorsätzlich sogar ihre eigenen
Klienten!

Disziplinaranzeige an die Anwaltskammer wurde bereits
eingebracht !

Am 12.8.2009 kam vom Kammeranwalt
Dr. Hans Wagner folgende
Verständigung:

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Ihr Schreiben vom 30.07.2009 betreffend Rechtsanwalt Mag. Dipl.Ing. Markus PETROWSKY wurde
mir   zuständigkeitshalber zur Prüfung vorgelegt, ob ein disziplinär zu ahndende Verhalten
gesetzt wurde. Vom Ergebnis dieser Überprüfung und eines allfälligen Disziplinarverfahrens
werden Sie nach dessen Abschluss verständigt werden.
 
 
Schon jetzt möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass in einem Disziplinarverfahren ausschließlich
darüber entschieden werden kann, ob der mitgeteilte Sachverhalt standesrechtliche Maßnahmen erfordert.
Über allfällige zivilrechtliche oder sonstige Ansprüche kann dagegen im Disziplinarverfahren nicht
entschieden werden.
 
Wien, am 7. August 2009
 
Mit vorzüglicher Hochachtung
 
DIE RECHTSANWALTSKAMMER WIEN
 
Dr. Hans WAGNER
 
Rechtsanwaltskammer Wien
 
1010  Wien, Rotenturmstrasse 13/Eingang Ertlgasse 2
 
Tel. +43 1 533 27 18, Fax. +43 1 533 27 18/44
 
E-mail Adresse: office@rakwien.at <mailto:office@rakwien.at>
 
Homepage: http://www.rakwien.at


und am 7.12.2009 erging dann die Entscheidung:

GZ 06/03 2009/5502
  
  
  Sehr geehrte Damen und Herren!
  
  Zu Ihrer gegen Herrn Rechtsanwalt Mag.Dipl.Ing. Markus PETROWSKY eingebrachten Anzeige vom 30.7.2009
  teilt Ihnen der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Wien gemäß § 22 Abs. 2 letzter Satz DSt mit,
  dass der Kammeranwalt nach Prüfung des Sachverhaltes die Zurücklegung der Anzeige gemäß der zitierten
  Gesetzesstelle verfügt hat, da im gegenständlichen Fall, nach Ansicht des Kammeranwaltes, kein
  disziplinäres Verhalten vorliegt.
 
  
  Mit vorzüglicher  Hochachtung
 
  
  Der Ausschuss der Rechtsanwaltskammer Wien 
  
  
  Abt. IVb
  
  
  
 Dr. Elisabeth Rech
 
 
 Durchschlag ergeht an
 
 RA Mag.Dipl.Ing. Markus PETROWSKY
 
 
 Rechtsanwaltskammer Wien
 
 1010  Wien, Rotenturmstrasse 13/Eingang Ertlgasse 2
 
 Tel. +43 1 533 27 18, Fax. +43 1 533 27 18/44
 
 E-mail Adresse: office@rakwien.at <mailto:office@rakwien.at>
 
 Homepage: http://www.rakwien.at

Und hier die
Antwort der Anzeiger dieses Disziplinarvergehens

Sehr geehrte Frau Dr. Rech,
 sehr geehrter Herr Dr. Benn-Ibler,
 
 wir wollen Sie darauf hinweisen, dass es ausser der sehr geschätzten -
 vermutlich auch nur privaten - "Ansicht" des Herrn Kammeranwalts auch
 über diesen Sachverhalt eine höherwertige "Ansicht" gibt, die leider
 genau das Gegenteil besagt.
 
 Vielleicht sollten Sie die "Privatansichten" eines Herrn Kammeranwalts
 einmal mit der oberstgerichtlichen Rechtssprechung abgleichen, und
 diesen Fall einer entsprechenden gesetzlich gedeckten Behandlung
 zuführen.
 
 Bei dieser Gelegenheit regen wir an - insbesondere im Interesse des
 Rufs der Anwaltschaft - die Berufsbefugnis des Hr. Kammeranwalts
 ebenfalls einer Überprüfung zuzuführen, da dieser mit seiner dem
 Gesetz und der std. Rechtssprechung widersprechenden amtlich
 geäusserte  "Privatansicht" (die sogar jeder Laie sofort und spontan
 als falsch erkennt) die Besorgnis aufkommen lasst, dass diesem die
 gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausübung abhanden gekommen
 sind.
 
 Wir erwarten eine unverzügliche Behandlung und Entscheidung,
 andernfalls wir zwingend davon ausgehen müssen, dass Sie den mutm.
 kriminellen Anwalt Mag. Petrowsky decken und vor standesrechtlicher
 und strafrechtlicher Verfolgung schützen wollen.
 
 

Faelle

Im Fall Delogierung ohne Rückstand
Nähere Auskünfte unter Anwaltsauskunft
Weitere Fälle hier

Strafanzeigen

Gegen diesen Anwalt laufen
Beschwerden, Disziplinaranzeigen und Strafanzeigen, u.a. wegen Beihilfe zum
Betrug und Anstiftung zum Amtsmissbrauch.

Vor Wahlen brennt
immer der Hut

Immer  wenn  Wahlen 
nahen,  überschlagen  sich  die politischen Parteien Österreichs
in zahl-
reichen 
Versprechungen.   So auch diesmal,  denn im kommenden Herbst
finden Nationalrats-
wahlen  statt.  
Als  besonderes  Wahlversprechen  steht  diesmal 
„leistbares  Wohnen“   am
Programm.
 
Wer die Geschehnisse rund um dieses
Thema in letzter Zeit verfolgt hat wird festgestellt haben,
dass  gerade die SPÖ  besonders  tief in den
Wahlzuckerl-Topf gegriffen hat.   Egal ob es sich
dabei um die Forderung der Abschaffung
der Maklergebühr handelt,  bis hin zur  Präsentierung
eines 7-Punkte Programms.
 
 
Die  rote  Gemeinde 
Wien  ist  der  größte Hausherr Österreichs.   Das
bringt uns natürlich zur
Frage,  warum das Thema 
„leistbares Wohnen“  auf einmal sechs Monate vor den Nationalrats-
wahlen aufs Tablett kommt. Lag es doch
bis dato ohnehin in der Hand von SPÖ-Politiker(innen)
dafür Sorge zu tragen.   Aber
scheinbar gilt hier die Devise Wasser predigen und Wein trinken,
wie nachfolgender Screenshot
dokumentiert.
en  Wahrheitsgehalt 
des  obigen Beitrags (Screenshot) können wir nicht bestätigen,  da
wir
leider  nicht  im 
Besitz der notwendigen Unterlagen sind.   Aber wie sagt ein altes
Sprichwort:
„Kein  Rauch  ohne 
Feuer!“   Allerdings  haben  wir zum Thema 
„leistbares Wohnen“  weiter
recherchiert und sind auf
Erstaunliches gestoßen.
 

Doch kein leistbares
Wohnen unter SPÖ-Brauner- Präsidentschaft

Da gibt es in Wien den
sogenannten  „Zuwander-Fonds“,  der mit der SPÖ 
„natürlich“  nichts
zu tun hat.  Dass die
Landeshauptmann-Stellvertreterin und Vizebürgermeisterin sowie Stadt-
rätin  für  Finanzen, 
Wirtschaftspolitik  und Wiener Stadtwerke,  Mag. Renate Brauner,
Präsi-
dentin  dieses  Fonds 
ist,  ist natürlich  purer Zufall.   Auch  sonstige 
Vertreter der SPÖ im
Vorstand  bzw.  in 
der  Geschäftsführung sind rein zufälliger Natur –  wie beispielsweise der
GESIBA-Aufsichtsrat Obermagistratsrat
Dr. Kurt-Peter Chylik.
 
Laut  eigener  Aussage
bietet der „Zuwanderer-Fonds“ Menschen,  die aus dem In- und Aus-
land nach Wien zuwandern wollen, 
Wohnraum in rund 2.900 möblierten Apartments.  Dass
gerade  dieses Klientel nicht
besonders  finanzstark  ist , ist  allgemein bekannt.  Aber
das
hindert den „Zuwanderer-Fonds“ nicht daran kräftig zur Kassa zu
bitten.
 
Angeboten  werden 
möblierte  Kleinstwohnungen für maximal zwei Personen.   Da wird
bei-
spielsweise  ein 
Einzimmer-Apartment,  in  der  Breitenfurter
Straße 372  –  im 
23. Wiener
Gemeindebezirk, ab 470,- Euro
angeboten.  Im Preis sind Heizung und Strom inkludiert.
 
Rechnet  man  für 
ein  Zimmer  maximal  70,- Euro  monatlich  Heiz- und Stromkosten, ver-
bleiben 400,- Euro Miete für ein
Einzimmer-Apartment.   Das finden wir nicht günstig,  denn
private 
Apartment-Vermieter  bieten  derartiges bereits ab  200,- Euro
an.   Während diese
meist  ein  bis maximal zwei
Monatsmieten an Kaution verlangen,  schlägt der „Zuwanderer-
Fonds“  mit  sage und
schreibe  (!) 2.800,- Euro zu.   Da rückt „leistbares Wohnen“ in
weite
Ferne.  Denn  hier 
ist  bei  Anmietung  eines  Einzimmer-Apartments 
immerhin  die stolze
Summe von 3.270,- Euro  zzgl.
Vertragsgebühr auf den Tisch des Hauses zu legen.
 
Besonders  erwähnenswert 
ist die Tatsache,  dass der  „Zuwanderer-Fonds“ seinen zukünft-
igen Mietern eine Mindestwohndauer von
7 Monaten abverlangt.  Begründet wird dies mit der
hanebüchenen  Ausrede,  den  Verwaltungsaufwand 
und  die  dafür  anfallenden  Kosten in
Grenzen zu halten. Das sehen wir
anders, denn wie heißt es so schön: „In der Not frisst der
Teufel auch Fliegen!“   Das
dürfte auf Wohnungssuchende zutreffen.  Diese werden vermut-
lich nach spätestens 3 Monaten
feststellen,  dass es in Wien weit günstigere Mietangebote
gibt.   Sollten  sie sich
nun  für einen  Wohnungswechsel entscheiden, werden sie sich ihre
Kaution für  den  Rest 
auf die Differenz zu den  7 Monaten Mindestwohndauer aufzeichnen
können.
 
In einer jüngst veröffentlichten
Presseaussendung bezeichnete der  Vorsitzende
der Sozial-
istischen  Jugend 
Österreichs,  Wolfgang Moitzi,  Hausbesitzer(innen)  als 
Hausbesetzer-
(innen).   Ob er da wohl
den  „Zuwander-Fonds“ unter der Präsidentschaft seiner Genossin
Renate Brauner gemeint hat?

Kurier” vom 20.03.2007

Kontrollamt: Die Gemeinde
verkauft Grundstücke zu billig

Streit um Preise – Das Kontrollamt war erstaunt. Wiener
Wohnen hat in der Linzer Straße ein 972 m² großes Grundstück um rund 100
Euro/m² verkauft. Der Durchschnittspreis in Penzing liegt bei 360 Euro.

Käufer ist FP-Gemeinderat
Kurth-Bodo Blind, dessen Familie ein Haus am Nachbargrundstück bewohnt. Blind
kann ein Gutachten eines gerichtlich beeideten Sachverständigen vorlegen. Da
auf Zweidrittel des Grundstückes nur eine gärtnerische Gestaltung möglich ist,
wurde die Fläche mit 129.000 Euro bewertet. 17.000 Euro wurden abgezogen, weil
ein schmaler Streifen entlang des Nachbargrundstücks “nicht eigenständig
bebaubar ist”.

Blind hat offenbar gut verhandelt.
Das Grundstück war mit 100.000 Euro sogar noch etwas billiger als in den von
ihm in Auftrag gegebenen Gutachten. “Meine Mutter hat das Grundstück einst
an die Gemeinde verkauft. Ich habe es seit 1981 gepachtet und nun wieder
zurückgekauft”, erläutert Blind seine Motive.

Auch in einem weiteren Fall
bemängelt das Kontrollamt günstige Preise. Wiener Wohnen hat in Liesing ein
Grundstück um knapp unter 100 Euro/m² verkauft. Der Durchschnittspreis beträgt
400 Euro. Das Kontrollamt kritisiert, dass kein Schätzgutachten eines
Sachverständigen vorlag. Laut Wiener Wohnen handelt es sich dabei um nicht
bebaubare Gartenflächen. Daher der günstige Preis. Künftig werde man externe
Gutachten einholen.

Grün-Gemeinderat David Ellensohn
verlangt mehr Sorgfalt: “Wiener Wohnen ist viel zu großzügig. Deshalb
profitieren die Käufer.”

Gemeinde
Wien droht der Presse

und das schrieb die Stadt Wien an
die Presse, als sie über Ungereimtheiten von Wiener Wohnen berichtete:

 ...    Weiters erlaube ich mir, auf mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen für den Fall hinzuweisen, dass Sie
 den Vorwurf krimineller Handlungen gegenüber Organen der Stadt Wien bzw. ordentlichen Gerichten in der
 Öffentlichkeit wiederholen.
 
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Mag. Martin Orner
 ---
 Stadt Wien - Buero der Geschaeftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung/City of Vienna - Administrative Group for
 Housing,  Housing Construction and Urban Renewal
 Bartensteingasse 9
 A-1082 Wien
 phone:    +43-1-4000-81276
 fax:      +43-1-4000-99-81276
 e-mail:   orn@gws.magwien.gv.at


Wir meinen: besser gesetzeskonform handeln oder rechtswidrige Handlungen
unterlassen als nachher die Presse bedrohen …

Dies würde dem Ruf der Gemeinde
Wien zuträglicher sein!

Weblinks:
unabhängige Plattform der Wiener
Gemeindemieter

Wiener Wohnen schädigt Gemeindemieter durch
mutm. Prozessbetrug

Wien Energie:Falsche Abrechnung – Stromkunden
schwer geschädigt

Wiener Wohnen:Falsche Abrechnung – Mieter
geschädigt

Wiener Wohnen: Wie der Gemeindebau Melkkuh wurde

03.05.2013 | 16:32 | Andreas Wetz (Die Presse)

Zwei verdächtige Handwerker nutzten vermutlich ein
untaugliches Ausschreibungs- und Verrechnungssystem aus. Der Schaden dürfte in
die Millionen Euro gehen.

Am Freitag veröffentlichte die „Presse“ Details zu einem mutmaßlichen
Handwerkerkartell, das die Stadt Wien wegen Nichterbringung vereinbarter
Leistungen um mehrere Millionen Euro geschädigt haben könnte (Zum
Bericht
). Weitere Recherchen legen nun offen, dass die zwei
Handwerkerpatrone W. und L., gegen die derzeit die
Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt, möglicherweise eine systemische
Schwäche des bei Wiener Wohnen eingesetzten Ausschreibungs-, Kontroll- und
Verrechnungssystems ausnutzten.
In den vergangenen Jahren vergab die Verwaltung von 220.000
Gemeindewohnungen Rahmenverträge für Instandhaltung und Sanierung. Für mehrere
Gewerke: Fliesenleger, Maler, Installateure, Bodenleger und mehr. Dabei wurden
nie Aufträge für das gesamte Stadtgebiet vergeben, sondern interessierte Firmen
konnten sich für kleinere Gebietseinheiten, sogenannte Baulose, bewerben. Für
die Arbeiten hatten Sachverständige zuvor geschätzte Kosten in der Höhe von 395
Mio. Euro errechnet. Auf Basis dieser Richtwerte legten die Handwerker ihre
Angebote.

Unrealistische Rabatte

Die Zuschläge für die einzelnen, immer noch millionenschweren Baulose,
erging auf Basis eines einzigen Kriteriums: dem niedrigsten Preis. Das führte
dazu, dass einzelne Firmen Rabatte von 30, 40, 50, manchmal sogar 70 Prozent
der Ausschreibungssumme gaben. Wirtschaftlich unrealistisch, aber für den
Auftraggeber verlockend.

Fair, und damit realistisch kalkulierende Mitbewerber wurden so aus den Verfahren
gedrängt. Eine Gruppe von drei kleinen, aber engagierten Unternehmen geht
derzeit beim Verwaltungsgerichtshof gegen das Preisdumping vor.
K. ist einer von ihnen. Er will mit seinem Namen nicht öffentlich auftreten,
beantwortet die Frage, warum sich die Stadt überhaupt auf derart unrealistische
Angebote einlasse, aber so: „Offenbar ist das von der Politik gewünscht.“

Ein bisher geheimes, von der „Presse“ am Freitag veröffentlichtes Gutachten der
Wiener Wirtschaftskammer kam zum Schluss, dass gleich mehrere Bieter für
Fliesenleger-, Bodenleger- und Malerarbeiten im Einflussbereich der beiden
verdächtigten Handwerker stehen dürften. Zum Beispiel über Treuhänder. Das
brächte den (nicht erlaubten) Vorteil, die „Angebote“ auf einander abstimmen zu
können. Ob das tatsächlich geschah, ist noch nicht bewiesen. Tatsache ist
jedoch, dass die Mehrheit der Baulose an Unternehmen ging, bei denen W. und L.
Eigentümer, Kommanditisten, Geschäftsführer oder Prokuristen waren, oder noch
sind. Eine Interviewanfrage blieb unbeantwortet.

Bis dahin haben die Ausschreibungssieger noch kein Geld verdient. Dieses fließt
erst, wenn ein Werkmeister von Wiener Wohnen entscheidet, dass nun dieses
Stiegenhaus, oder jene Wohnung zu sanieren ist. Die Firma kommt, arbeitet und
schickt die Rechnung. Der Werkmeister zeichnet diese, und gibt sie via Stempel
„geprüft“ zur Auszahlung frei.

In den der „Presse“ vorliegenden Fällen kann von Prüfung keine Rede sein.
Linoleum-Böden etwa wurden anders verlegt, als im Leistungsverzeichnis gefordert.
Diese waren dünner, wurden minderwertig verarbeitet, und oft nur auf den alten
Belag geklebt. Das spart den Handwerkern Kosten.

Hinzu kam, dass die verrechneten Summen nicht den versprochenen Rabatten
entsprachen. Oder anders formuliert: Die ausschreibende Stelle bei Wiener
Wohnen hatte keine Ahnung davon, wie die abnehmenden Werkmeister die Aufträge
abwickelten.
Manchmal gab es sogar Aufschläge für angeblich zusätzliche Arbeiten. „Immer für
Dinge, die oberflächlich nicht sichtbar, oder nachträglich kaum nachweisbar
sind“, sagt ein informierter Unternehmer. Zum Beispiel: Reinigungen,
Absperrungen, Sanierungen des Mauerwerks oder alter Wasserschäden, die erst
während der Arbeiten sichtbar wurden.

Strache fordert U-Ausschuss

Wiener Wohnen vertrat bisher den Standpunkt, diese Art der Auftragsvergaben aus
organisatorischen Gründen beibehalten zu müssen. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig
(siehe Interview)
zeigt nun Gesprächsbereischaft.
Mit der Veröffentlichung der Details des Falles versucht nun auch die
Opposition Kapital daraus zu schlagen. Landesparteiobmann Heinz-Christian
Strache forderte am Freitag die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses im
Gemeinderat.

Hervorgehoben hat Herzog die Missbräuche, die bei der
Ausgliederung
der Wiener Hausbetreuungs GmbH und der Wiener Außenbetreuung GmbH
erfolgt sind und die ein abschreckendes Beispiel für die
Privatisierung à la SPÖ darstellen. Ein von der FPÖ veranlasster
Kontrollamtsbericht hat ein vernichtendes Urteil gefällt.
Scheinausschreibungen, Vetternwirtschaft und Mobbing gegen
Mitarbeiter waren die Regel. Herzog: “Es muss sichergestellt sein,
dass Wiener Wohnen nicht zum Selbstbedienungsladen verkommt.”

Wiener Wohnen selbst ist ein Unternehmen der Stadt Wien und
damit
formal der Kontrolle des Gemeinderates bzw. des zuständigen
Ausschusses unterworfen. Als Oberaufsicht der Unternehmung sind dem
Gemeinderat und Ausschuss Wirtschaftsplan, Investitionsplan und
Jahresabschluss vorzulegen. Das geschieht derzeit aber nur ein
einziges Mal im Jahr, mit dem Ergebnis, dass die Wirtschaftsführung
hinsichtlich der laufenden Geschäfte keine Mitwirkung hat. Dem
Gemeinderat oder Ausschuss geht nicht die geringste Information über
die dortigen Vorgänge zu. Daher ist eine Änderung des Statuts der
Unternehmung Wiener Wohnen dringend erforderlich.

Hinsichtlich der Privatisierung von Gemeindewohnungen stellt
Herzog
fest, dass sich die FPÖ immer gegen einen Verkauf ausgesprochen hat.
Für Mieter kann ein solcher Kauf ein Nachteil sein, da viele
Gemeindebauten in unattraktiven städtischen Lagen situiert sind, was
eine allfällige Verkaufsmöglichkeit in Zukunft erschwert. Des
Weiteren müssen die Neueigentümer mit Belastungen bei allfälligen
Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen rechnen.

Die 220.000 Gemeindewohnungen sollten ein wesentlicher
Faktor zur
Mietendämpfung in Wien sein. Leider beseitigt die SPÖ diesen Vorteil
durch Anwendung des Richtwertzinses bei Neuvermietungen. Diese sind
dann nicht annähernd günstiger Wohnraum. Die FPÖ fordert daher seit
eh und je im städtischen Wohnhausbereich, dass der Kategoriemietzins
zum Einsatz kommt. Erfreulicherweise hat sich die ÖVP in ähnlicher
Weise geäußert und fordert durch die Anwendung des Richtwertes für
ausfinanzierte Genossenschaftswohnungen eine Gleichstellung auch für
die Wiener Gemeindewohnungen. Damit liegt sie auf gleiche Ebene wie
die FPÖ mit ihrer Forderung nach Wiedereinführung des Kategoriezinses
im Gemeindebau, schließt Herzog. (Schluss) hn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER
AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS

OTS0265 2013-04-24 14:43
241443 Apr 13 NFW0007
 0488

Wiener Wohnen selbst ist ein Unternehmen der Stadt Wien und damit formal
der Kontrolle des Gemeinderates bzw. des zuständigen Ausschusses unterworfen.
Als Oberaufsicht der Unternehmung sind dem Gemeinderat und Ausschuss
Wirtschaftsplan, Investitionsplan und Jahresabschluss vorzulegen. Das geschieht
derzeit aber nur ein einziges Mal im Jahr, mit dem Ergebnis, dass die
Wirtschaftsführung hinsichtlich der laufenden Geschäfte keine Mitwirkung hat.
Dem Gemeinderat oder Ausschuss geht nicht die geringste Information über die
dortigen Vorgänge zu. Daher ist eine Änderung des Statuts der Unternehmung
Wiener Wohnen dringend erforderlich.

ie 220.000 Gemeindewohnungen sollten ein wesentlicher Faktor zur
Mietendämpfung in Wien sein. Leider beseitigt die SPÖ diesen Vorteil durch
Anwendung des Richtwertzinses bei Neuvermietungen. Diese sind dann nicht
annähernd günstiger Wohnraum. Die FPÖ fordert daher seit eh und je im
städtischen Wohnhausbereich, dass der Kategoriemietzins zum Einsatz kommt.
Erfreulicherweise hat sich die ÖVP in ähnlicher Weise geäußert und fordert
durch die Anwendung des Richtwertes für ausfinanzierte Genossenschaftswohnungen
eine Gleichstellung auch für die Wiener Gemeindewohnungen. Damit liegt sie auf
gleiche Ebene wie die FPÖ mit ihrer Forderung nach Wiedereinführung des
Kategoriezinses im Gemeindebau, schließt Herzog. 

Wiener Wohnen
lässt Delogieren OHNE RÜCKSTAND
– ohne rechtsgültige Zustellung – Überrumpelung und Rechtslosstellung
durch Geheimverfahren – offenbar in Absprache mit Gericht!

Leben im
Gemeindebau

Eine Familie wohnt seit den 50er
Jahren in einer kleinen Wohnung in einem Wiener Gemeindebau in Ottakring. Man
begleicht ordnungsgemäss die monatliche Miete mit Dauerauftrag, meist
sogar höher als die Vorschreibung ist. Alles scheint in Ordnung, man wächst mit
den Nachbarn auf, kennt sich, und glaubt das dies so bleiben wird.

Weit gefehlt!!!

Der
Alptraum

Müde von der Arbeit kommen die
Bewohner heim – ein Schreck, das Herz bleibt stehen: man kann nicht in die
eigene Wohnung, da das Schloss ausgetauscht ist!

Man ruft die Polizei, das Gericht
. und siehda, es stellt sich heraus, dass vormittag, als alle Bewohner in
Arbeit oder auf der Uni waren, klammheimlich “Wiener Wohnen” (die
gemeindeeigene Hausverwaltung der Gemeindewohnungen in Wien) ein Möbelwagen vor
und räumt die Wohnung praktisch komplett aus. Ohne Rückstand – ohne
Grund – offenkundig ohne ordentliches Gerichtsverfahren!

Angegebener Grund :
Räumung wegen Mietrückstände

Ein
fataler Irrtum?

Das würde man hier sofort
annehmen, aber dem ist leider nicht so, wie die weiteren Geschehnisses
beweisen.

Man begibt sich sofort zu Gericht
und bringt unter richterlicher Anleitung am Amtstag die nötigen Schriftsätze
ein. Man legt sämtliche Einzahlungsbelege vor, die Verwaltung “Wiener
Wohnen” kann diese fristgerechten Mietzinszahlungen mit Dauerauftrag nicht
leugnen, sie hat ja alle ohne mit der Wimper zu zucken einkassiert.

Wiener Wohnen leugnet die
Mietzinszahlungen nicht!


Nun glaubt man, würde sich alles in Wohlgefallen auflösen …. mit
richterlicher Hilfe hoffte man wieder in seine Wohnung eingelassen zu werden…..

Weit gefehlt!
man verweigert weiterhin die
Herausgabe der Wohnungsschlüssel bzw. die Rückauswechslung des Schlosses. Es
waren offenbar noch einige Einrichtungsgegenstände in der Wohnung und da die
Einsprüche gegen die Räumung rechtzeitig eingebracht wurden, hielt man inne –
die Delogierung wurde nicht vollendet. Die Wohnung war daher im juristischen
Sinne auch nicht geräumt.

Trotzdem verweigerte man die
Rückauswechslung der Schlösser der eigenen – nicht geräumten – Wohnung.

Justizterror
pur

Alle weiteren Handlungen- oder
besser gesagt Untätigkeiten und Unterlassungen – des Gerichts deuten eindeutig
darauf hin, dass diese “Delogierung” ein Teil einer geplanten
Vernichtungsfeldzuges ist.

Was war geschehen:
Es wurde – heimlich – ein
Räumungsverfahren geführt, der Mieter wurde nicht verständigt, alles lief
geheim, sodass einerseits der Mieter nie etwas von dem dunklen Treiben der
Justiz erfuhr, und andrerseits deshalb auch kein Rechtsmittel einbringen konnte
– logischerweise. Wenn man von einem Geheimurteil nichts weiss , kann man
dagegen auch nichts tun – das ist logisch zumindest für normal und redlich
denkende Nichtjuristen….

nicht so bei Richtern, wie man
sieht …

Nun, das war VOR der Delogierung
ab dem Zeitpunkt der
Schlossauswechslung konnte das Verfahren ja auch kaum mehr geheim gehalten
werden.

ab nun wurden Anbringen auf
Rückauswechslung der Schlösser
und auf Rücktranspoort der Kompletten
Einrichtung gestellt.

Was tat das Gericht: NICHTS

man beantragte eine Einstweilige
Verfügung
– man war ja plötzlich Obdachlos

Was tat das Gericht :
NICHTS

man urgierte die Anträge,
mit dem Hinweise, dass man auf der Strasse stünde, ohne Wohnung

Was tat das Gericht: NICHTS

man kontaktierte Wiener
Wohnen,
dass diese zumindest den Schlüssel zurückgeben mögen

was tat Wiener Wohnen: NICHTS


und so ging es fort – monatelang – jahrelang, immer zu:

man urgierte die Anträge, mit dem Hinweise, dass man auf der
STrasse stünde, ohne Wohnung

Was tat das Gericht: NICHTS

man kontaktierte Wiener
Wohnen,
dass diese zumindest den Schlüssel zurückgeben mögen

was tat Wiener Wohnen: NICHTS

man urgierte die Anträge, mit dem
Hinweise, dass man auf der STrasse stünde, ohne Wohnung

Was tat das Gericht: NICHTS
man kontaktierte Wiener Wohnen,
dass diese zumindest den Schlüssel zurückgeben mögen

was tat Wiener Wohnen: NICHTS

Sehr geehrter Herr
Bundespräsident Fischer!

Goethe schrieb sein
„Venezianischen Epigrammen“; Thomas Paine arbeitete an seinem „Das Zeitalter
der Vernunft“; Schleiermacher schrieb „Über die Religion. Reden an die
Gebildeten unter ihren Verächtern“; Novalis schrieb sein „Theodicee“; Edward
Gibbon „Verfall und Sturz des Römischen Reiches“. Richard Weston „Apologien“
versuchte Gibbon und Pain zu widerlegen.

Es wurden
physikalische, chemische, biologische Entdeckungen gemacht, soziologische
Prinzipien gefunden. Neue wissenschaftliche Heilmethoden wurden gefunden und
ausprobiert. Philosophierende Staatsmänner, gierige Geschäftemacher,
Wissenschaftler, Künstler, Bauern alle leben zusammen auf engen Raum, Gescheite
und Dumme. Sie lieben und sie hassen sich. Sie führen Kriege, schlossen
Verträge, brachen sie, und führten neue Kriege. Die wenigen Gescheiten drängen
vorwärts, die ungeheure Zahl der anderen halten sie zurück. Und trotzdem kommen
wir vorwärts.

Karl Marx schrieb
sein „Kapital“, dann kam Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, beide wurden
ermordet. Nelson Mandela saß mehr als zwanzig Jahre in Haft. Und warum das nur:
wegen der Freiheit. Und ichich sitze hier und schreibe an diesen Brief.

Ich kotzt mich an.
Diese Republik, die durch und durch korrupt ist. Seit vier Jahren gibt es jetzt
einen Rechtsstreit zwischen Wiener Wohnen und mir. Und warum das ganze? Ganz
einfach, Wiener Wohnen hat meine Wohnung zerstört. Eine Anhörung hat es
gegeben, vor Gericht, daraufhin hat Wiener Wohnen die Klage zurückgezogen und
jetzt, fünfzehn Monate später, bekomme ich eine Exekution. Aber das ist noch
nicht alles. Dazu kommt noch, dass ich mich bei Wiener Wohnen beschwert habe,
die haben auch geantwortet, sie würden das prüfen und mir dann Bescheid geben.
Nun, Wiener Wohnen, versucht es ganz klug anzugehen, indem sie denken, dass sie
lange genug warten, bis die Einspruchsfrist des Exekutionsantrages abgelaufen
ist, Wiener Wohnen sich dann zurücklehnen kann, mein Einkommen exekutiert wird
und sich Wiener Wohnen die Hände reibt.

Ih bin zwar kein
Rechtsanwalt, aber eines sagt mir mein Rechtsverständnis schon, dass da ein
ganz großer Betrug läuft. Es ist wirklich traurig es sagen zu müssen, aber es
stinkt zum Himmel!

Wer sich aufgibt
und sich ganz anpasst, den haut das Schicksal auf den Kopf, der verliert sich
selber. Man darf die Kanten nicht brechen wollen, man muss versuchen zu biegen
und zu runden, die Welt und sich selber. Was sich Wiener Wohnen erlaubt ist
ganz einfach zu viel. Wiener Wohnen hat sich verselbstständigt. Da gibt es kein
halten mehr.

Bis jetzt ist es
der Menschheit nicht gelungen, die Geschicke der Vernunft unterzuordnen. Da wir
menschlich sind, haben wir es nicht geschafft, unseren körperloses und unser
geistiges Leben rational zu gestalten. Und trotzdem haben wir eine Schritt
vorwärts getan. Aber jetzt, wirft uns diese korrupte Republik zurück. Und ich
darf annehmen, dass auch Sie ihre Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser
Vorgehensweise haben.

Es geht nicht darum
zu ergründen, ob wir eine absolut vollkommene Gesellschaft schaffen können. Es
geht darum, ob wir mit großen Schritten vorwärts kommen.

Lassen Sie uns
nicht zurück schreiten, lassen Sie uns vorwärtsgehen. Machen Sie den Weg frei.
Sie haben die Macht! Den Mächtigen wird der Arsch geleckt und den Schwachen
wird in den Arsch getreten.

Ihre Freiheit ist
nicht die meine. Nicht in der Freiheit der Brüder besteht die Welt, sondern aus
Gerechtigkeit, die aus unabhängiger Wahrheit kommt. Nicht die Gefangenen
erkämpfen die Freiheit, und auch ist es nicht der Minister, der die
Gerechtigkeit erteilt.

Ich habe Ihnen noch
Bilder, Schriftverkehr zusammengestellt. Vielleicht finden Sie Zeit um sich das
einmal anzusehen. Es würde mich freuen.

Mit besten Grüßen

Karl Glanz

Antwort vom Bundespräsidenten:

Wien, am 14.
Dezember 2011

Sehr geehrter
Herr Glanz !

Der Herr
Bundeskanzler dankt für Ihr Schreiben vom 12. Dezember 2011 und hat

sein
Bürgerinnen- und Bürgerservice mit der weiteren Bearbeitung beauftragt.

Wir müssen um
Verständnis ersuchen, dass aus kompetenzrechtlichen Gründen

weder
Bundeskanzler Werner Faymann noch das Bundeskanzleramt in Ihrer Sache

gestaltend
tätig werden können.

Unsere
Bundesverfassung beruht auf dem Gedanken, dass politische Macht geteilt

werden muss,
um die Freiheit des Einzelnen zu schützen. So sind nicht nur die drei

Gewalten
Gesetzgebung, Verwaltung und Justiz in allen Instanzen voneinander

getrennt und
gegenseitige Weisungen unzulässig, auch der Herr Bundeskanzler darf

Weisungen nur
gegenüber ihm untergeordneten Organen aussprechen.

Vielmehr ist
die Stadt Wien für Anliegen im Zusammenhang mit Wiener Wohnen

zuständig. Wie
wir Ihrem Schreiben entnehmen konnten, haben Sie sich unter

anderem schon
an die MA 50 der Stadt Wien sowie auch das Bundesministerium für

Justiz
gewandt.

Wir können
darüber hinaus nur darauf hinweisen, dass die Rechtsanwaltskammern

der
Bundesländer als Service die so genannte “Erste Anwaltliche Auskunft”
bieten. In

einem ersten,
kostenlosen Orientierungsgespräch erhalten Sie Hilfe bezüglich der

Rechtslage und
der möglichen weiteren Vorgehensweise im konkreten Fall. Eine

Liste der
unentgeltlichen Beratungsstellen der Rechtsanwaltskammern finden Sie auf

deren Webseite
unter folgendem Link:

http://www.oerak.or.at/www/getFile.php?id=53

In der Hoffnung, sehr

Amtsmissbrauch auf allen Ebenen

Das nennt man klarer Fall von RECHTSVERWEIGERUNG

…und dies bedeutet Amtsmissbrauch durch Organwalter der Justiz
Nun, auch wenn dem mittlerweile
verzweifelten Mieter nie geantwortet wurde, nie etwas zugestellt wurde, wurde
hinter den justiziellen Kulissen emsig gewerkt, nämlich an neuerlichen
Delogierungsbeschlüssen

Die Menschenverfolgung läuft
voll an:

Es werden heimlich wieder
Delogierungsbeschlüsse gebastelt, die man natürlich nicht zustellt, sonst
könnten diese wieder beeinsprucht werden….

Der Mieter zahlt Miete, und zahlt
Miete , und zahlt Miete, und zahlt Miete ……Monat für Monat, 1 Jahr, es geht
ins nächste Jahr…


man fragt bei Gericht nach, wieso die Anträge nicht bearbeitet werden, man
wendet sich ans Landesgericht – keine Antwort, man wendet sich an das
Oberlandesgericht – keine Antwort – man wendet sich an das
Disziplinargericht – keine Antwort ……

und dann plötzlich:
Wieder fährt ein Möbelwagen vor,
Möbelpacker stürmen die Wohnung, und räumen die gesamte Einrichtung auf den
Wagen und fahren weg – im Auftrag der Wiener Wohnen, gedeckt und ermöglicht mit
Hilfe eines willfährigen, aber mutm. verbrecherischen Gerichts .

Es handelt sich um:
Richterin Mag. Sauer

Richterin Mag. Unterweger
Gerichtsvorsteherin Dr. Totter


und last but not least:

Rechtsanwalt Mag. Petrowsky
Warum plötzlich ein Rechtsanwalt:

Wahrscheinlich waren die
“Damen und Herren” von Wiener Wohnen mit dem beauftragen
mutmasslichen betrügerischen Vorgehen übefordert, offenbar fürchtete man in den
Chefetagen der Wiener Wohnen, dass die Damen sich vielleicht
“verplappern” könnten, oder vielleicht sonstwie den systematisch
geplanten Exodus der Familie aus ihrer Wohnung durch Unachtsamkeit verpatzen
könnten !

Gemeinde
Wien droht der Presse

Die Gemeinde Wien wurde dieser
Skandal zur Kenntnis gebracht und um Stellungnahme ersucht – das Ergebnis war:
keine Stellungnahme sondern eine Drohung an die Presse:

lesen Sie hier:

 ...
 Weiters erlaube ich mir, auf mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen für den Fall hinzuweisen, dass Sie
 den Vorwurf krimineller Handlungen gegenüber Organen der Stadt Wien bzw. ordentlichen Gerichten in der
 Öffentlichkeit wiederholen.
 
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Mag. Martin Orner
 ---
 Stadt Wien - Buero der Geschaeftsgruppe Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung/City of Vienna - Administrative Group for
 Housing,  Housing Construction and Urban Renewal
 Bartensteingasse 9
 A-1082 Wien
 phone:    +43-1-4000-81276
 fax:      +43-1-4000-99-81276
 e-mail:   orn@gws.magwien.gv.at
 

Anm. der Redaktion: Auf den Vorwurf gegen die Gemeinde Wien
wurde nicht mit einem Wort eingegangen, nicht einmal dementiert – wir müssen
daher davon ausgehen, dass die Vorwürfe stimmen und eingestanden werden.
Bemerkenswert allerdings ist dabei, dass die Gemeinde Wien uns – der presse –
einen “Maulkorb” verpassen möchte und uns mit Klagen und
Strafanzeigen droht ….


Wir meinen: besser gesetzeskonform handeln oder rechtswidrige Handlungen
unterlassen als nachher die Opfer bedrohen …

Dies würde dem Ruf der Gemeinde
Wien zuträglicher sein!

Wiener Wohnen: Nach
Jahre langer Untätigkeit der Politik muss der Korruptionssumpf endlich
ausgeräumt werden

Wiener Wohnen Stadtrat Ludwig gerät zusehend in Bedrängnis. Der
jüngste Korruptionsskandal scheint ihm langsam über den Kopf zu wachsen. Da
nützen auch sein Gang in die Offensive nichts mehr. Denn kaum jemand nimmt dem
Stadtrat ab, dass er von den jüngst ans Tageslicht gekommenen Korruptionsfällen
überrascht wurde. Zu viele Jahre schon häufen sich ähnliche Verdachtsmomente,
doch bisher konnte alles unter den Tisch gekehrt werden. Dies dürfte künftig nicht mehr möglich
sein, denn mit Einführung der Möglichkeit, sein Wissen über etwaige
Korruptionsfälle unter Wahrung vollster Anonymität an die Staatsanwaltschaft
weiter geben zu können, dürfte eine wahre Lawine auslösen. Auch bei Wiener
Wohnen.

Ludwig kann nur ein
Faktum zu seiner Verteidigung vorbringen: Er hat nach seinem Vorgänger als
Wohnen-Stadtrat, dem nunmehrigen Bundeskanzler Faymann, ein Erbe angetreten,
dessen Aufarbeitung er einfach nicht schaffen kann. Zu sehr ist Wiener Wohnen
in sich verfilzt, zu viele parteiinterne Rücksichten müssen genommen werden.
Nicht als Entschuldigung kann Ludwig ins Treffen führen, er sei völlig
ahnungslos gewesen. Zu oft landeten Informationen bei ihm oder seinem Umfeld,
die allesamt “schubladisiert” worden sind.

So etwa auch der
Hinweis eines Mietervertreters aus der Wohnhausanlage Siemensstraße mit 245
Stiegen. Diese Anlage wurde zwischen 1999 und 2003 generalsaniert. Und “wie
durch ein Wunder ist damals niemand aufgefallen, dass beispielsweise die sonst
bei Gemeindebausanierungen stets mit Aufträgen überhäufte Dachdeckerfirma H.
bei der Ausschreibung nicht mitgeboten hat”, so der Mietersprecher zu
WIFF-Vertretern. Den Zuschlag erhielt eine Firma J.
“Allerdings gab diese Firma J. den Auftrag umgehend an die danach als
Subunternehmer tätige Firma H. weiter. Dass das ganz uneigennützig erfolgt ist,
darf  bezweifelt werden”, so der Mietersprecher weiter. Unglaublich, aber
wahr an der Transaktion: Das Geld blieb in der Familie. Denn die Chefin der
Firma H. ist just die Ehefrau des Chefs der Firma J.

Auch
die Vergabe der Elektrik hatte es in sich. Da erhielt eine Firma B. den
Zuschlag und gab die Arbeiten umgehend an die Firma Ing. S. weiter. Das Kuriose
an der Sache: Beide Firmen gehörten ein und demselben Unternehmer.

Doch als der
WIFF–Informant, besagter Mietersprecher, letztlich feststellte, dass der vom
Generalunternehmer (die SPÖ-nahe “Siedlungsunion”) beauftragte Bauleiter just
zur gleichen Zeit in Wien 22 ein Einfamilienhaus mit genau solchen Baustoffen
errichtete, wie sie auch bei der Generalsanierung der Anlage Siemensstraße
Verwendung fanden, wollte er vom Gericht wissen, ob dies rechtens sei. Was
prompt zur Einvernahme des Bauleiters führte. Und zu dessen gerichtlicher Klage
gegen den Mietervertreter. Doch in einem rechtskräftigen Urteil stellte das
Gericht fest, dass derartige Fakten durchaus dazu anregen dürfen, die Justiz zu
informieren – daher Freispruch.

Aber auch die
Mietervertreter des Hugo Breitner-Hofes wissen von der Generalsanierung ihrer
Anlage ein Lied zu singen. Aber im Gegensatz zu anderen Sanierungsbauten
konnten sie Wiener Wohnen in die Schranken weisen. Das Ergebnis: Die
Generalsanierung erfolgte ohne zusätzliche finanzielle Belastung der Mieter.

Speziell bei
Generalsanierungen im §18-Verfahren hat sich Wiener Wohnen unter Faymann und
Ludwig “nette Körberlgelder” erwirtschaftet. Und das ging so:  Bei diesen
§18-Sanierungen steht dem Hauseigentümer (Wiener Wohnen in Vertretung der Stadt
Wien) eine Investitionsprämie in Höhe von 20% der Bausumme zu. Diese Beträge
werden bei der Abrechnung dann den Mietern aufgebrummt und führen stets zu
spürbaren Zinserhöhungen für 10 bzw. sogar 15 Jahre. Doch auch noch eine andere
Einnahmequelle wurde bis vor kurzem von Wiener Wohnen genutzt. Wurden Wohnungen
in Gemeindebauten leer, kamen umgehend die Sanierungsfirmen, deren Abrechnungen
Wohnen-Stadtrat Ludwig – will er glaubwürdig sein – auf Jahre zurück einer
genauen Prüfung unterziehen sollte. Die Kosten für diese zumeist sündteuren,
aber qualitativ und materialmäßig fast immer mäßigen Sanierungen wurden aus den
Erhaltungsbeiträgen der Mieter finanziert. Mit dem Ergebnis, dass diese Konten
einfach leer geräumt bzw. oft in Millionenhöhe ins Minus getrieben worden sind.
Und ohne Skrupel wurden diese Minussaldi letztlich bei Generalsanierungen zu
den Baukosten zugerechnet, was sich in der Folge für die Mieter überaus negativ
auf die spätere Zinsgestaltung auswirkte.

Damit sollte jetzt
endgültig Schluß sein. Die Entscheidung Ludwigs, anstehende Generalsanierungen
bei Gemeindebauten (siehe Prager Straße 95) zu schieben, ist vermutlich auch
auf die Beendigung der bisherigen, oben geschilderten, üblen Praktiken zum
Schaden der Gemeindemieter zurück zu führen.

Wiens SPÖ-Chef ein zunehmend desorientierter
Polit-Dinosaurier mit panischer Angst vor dem Volk

 
“Dass sich Häupl,  nach
eigenen Angaben,  seit 20 Jahren auf ein Leben ohne politische Funk-
tion vorbereitet, ist gut für ihn.
  Seine jüngsten Äußerungen zeigen nämlich einmal mehr, dass
seine  Zeit 
abläuft”,  erklärt FPÖ-Bundes- und Landesobmann Heinz-Christian
Strache,  “völlig
abgehobene  Machtmenschen wie der
selbsternannte Feudalherr Häupl,  die nur noch auf sich
und  ihre  Freunderln 
schauen  und  panische  Angst vor dem Bürger haben,  werden
von den
Wählern entsorgt werden.”
 
Strache  kann den angezählten
Häupl beruhigen:  “Die Warnung des roten Polit-Dinosauriers,
ich  würde  die 
parlamentarische  Demokratie  durch direkte Demokratie ersetzen
wollen, ist
natürlich 
substanzlos.   Das  ist  eine reine Schutzbehauptung der
Sozialisten, um den Öster-
reicherinnen und Österreichern weiter
grundlegende demokratische Rechte vorenthalten und
sich ungestört an den rot-schwarzen
Futtertrögen bedienen zu können.”
 
Wiens  FPÖ-Klubchef 
und  stellvertretender Bundesparteiobmann  Mag. Johann Gudenus ist
höchst erstaunt darüber, dass
ausgerechnet Bürgermeister Häupl wehleidig beklagt, dass die
politische  Auseinandersetzung
immer respektloser geführt würde:  “Gerade jener Häupl, der
rund  die  Hälfte 
der  Wiener  als  mieselsüchtige  Vollkoffer 
denunziert,  im  Wahlkampf die
Opposition als Koffer und die FPÖ als
Scheiße bezeichnet hat.”
 
Zu  diesen 
Entgleisungen  passe perfekt,  dass der Bürgermeister im Zuge eines
offiziellen
Empfangs  darauf 
“vergaß”,  die  Gattin  des  Großherzogs 
von  Luxemburg  zu  begrüßen.
“Immer öfter wirkt Häupl
desorientiert – besonders nach zwölf Uhr”, meint Gudenus.
 
Für  ihn steht fest: 
“Die Österreicherinnen und Österreicher  wollen einen  neuen
Typus von
Politiker  und  sie haben
auch ein Anrecht darauf.   Sie sehnen sich nach Menschen an der
Spitze der Städte, Länder und des
Staates, die nicht nur Knechte irgendwelcher Interessen-
gruppen sind und Günstlinge versorgen,
sondern sich um ihre Sorgen und Nöte kümmern.“
(Quelle: APA/OTS)

Zuständigkeitsbereich

Exekutionsrichter
Mietenrichter
Zivilrichter

früher :

Ansichten
und Handlungen

Ist durch folgende Taten
aufgefallen:

Besonderheiten

Es fällt auf, dass diese
Richterin – auch wenn sie lt. Geschäftsverteilung nicht zuständig ist –
mutmasslich für bewusst rechtswidrige Entscheidungen eingesetzt wird.

Beschwerden oder
Disziplinarenazeigen bzw. Strafanzeigen werden durch die Dienstaufsicht und
auch durch die Strafverfolgungsbehörden ignoriert und erhärtet sich somit der
dringende Verdacht, dass Richterin Sauer Auftrag für die offenkundig formell-
und materiell rechtswidrigen Entscheidungen erhält.

Faelle

Diese Richterin ist im Fall Delogierung ohne Rückstand –
Rechtsverweigerung
involviert, wobei auf Seiten der “Wiener
Wohnen” der Anwalt Dr. Petrowsky auftritt.


In einem neuen weiteren Fall tritt Mag. Brigitte Sauer neuerlich in
Erscheinung:

auch hier wieder das gleiche
Strickmuster, aus dem geschlossen werden muss, dass Mag. Sauer offenbar die
“Frau fürs Grobe” im Bezirskgericht Hernals ist:

Auch in dem jüngsten Fall erlässt
Mag. Sauer Beschlüsse, ohne dafür zuständig zu sein, und ist somit dieser
Beschluss nichtig. Offenkundig wird diese Richterin durch ihre Vorgesetzten
gedeckt, aus welchen Gründen mag hier vorerst nicht erheblich sein, da dieses
Verhalten in jedem Fall den objektiven Tatbestand von Amtsmissbrauch setzt.


Weitere Fälle hier

Strafanzeigen

Ablehnungsanträge

Fotos

Hallo,

ich habe einen Fall der sich seit über einem
Jahr hinzieht!

Mein Vater meldete seit 2006, dass die Heizung
nicht richtig warm wird.

Seitdem her kommt jedes Jahr ca. 2x ein
Installateur der gegen die Rohre klopft und folgende Aussage trifft:

“ALLES IN ORDNUNG”
Mein Vater teilte Ihm jedes Mal mit, dass die
Heizung nicht warm wird.

Aussage vom Installateur: “Lassen Sie die
Heizung länger laufen”

Dieses Spiel spielten wir bis Ende 2010. Danach
stellten wir fest, dass wir Schimmel in der Wohnung haben.

Prompt ging eine Meldung an Wiener Wohnen.

Erste Reaktion von Wiener Wohnen, Sie
beschuldigten meinen kranken Vater:

falsches lüften,
falsches heizen(Heizung funktioniert ja super!),
Tapeten ziehen den Schimmel magisch an,
Die Silikondichtungen von Abwasch und Badewanne
sind undicht,……

Wir hatten den Schimmelbefall im Vorzimmer, im
Badezimmer und in der Küche.

Statt die wirkliche Ursache zu suchen wurde uns die Schuld in
die Schuhe geschoben. Nach langer Diskussion wurde der Schimmel oberflächlich entfernt.
Alle Tapeten entfernt und frisch ausgemalt.

3 Monate später kam der Schimmel wieder, jedoch
diesmal in der 

gesamten Wohnung!
Für Wienerwohnen waren wir wieder Schuld. Sie
benutzten die gleichen Argumente wie vorher.

Nachdem sich jedoch in der gesamten Wohnung
Schimmel bildete riefen sie eine Entfeuchtungsfirma.

Diese stellte uns 3 Entfeuchter und 4
Ventilatoren in der gesamten Wohnung auf(nach sage und schreibe 6 Monaten!).

Die Geräte mussten von 
9:00 Vormittags bis 21:00 Abends eingeschaltet sein!

Und jetzt stellt euch vor wie gut die Luft in
der Wohnung war. Die Geräte liefen 1 Monat wie vorgeschrieben. Als dann der
Herr von der Entfeuchter Firma wieder die Feuchtigkeit in der Wand überprüfte,
merkte er, dass sich nicht wirklich was getan hat.

Da ist dann sowie es aussieht Wiener Wohnen ein
Licht aufgegangen. Wir sind doch nicht schuld!

Es stellte sich raus, dass die 

Heizungsrohre kaputt sind! Wer kann das glauben. Nachdem
sie die alten Heizungsrohre abdrehten hat es auch mit der Entfeuchtung geklappt.

Meine Familie musste sich darum kümmern, dass
die Möbel von den Zimmern entfernt werden und wo wir schlafen war dem Herrn von
Wiener Wohnen auch Wurst. Die genaue Aussage war:

Wir: Entschuldigen Sie bitte, wir haben keinen
Raum wo wir die verschimmelten Möbelstücke zwischenlagern können. Da die ganze
Wohnung verschimmelt ist.

WIENERWOHNEN: IHR PROBLEM!
Wir: Aber wir sind doch gar nicht schuld, dass
wir jetzt in der gesamten Wohnung Schimmel haben.

WIENERWOHNEN: Wir werden eh neue Rohre verlegen
und den Schimmel entfernen. Sie müssen sich darum kümmern, dass wir arbeiten
können. Das bedeutet die Räume müssen leer sein!

Wir: Normalerweise müsste Wiener Wohnen in so
einem Fall(kompletter Schimmelbefall seit 6 Monaten) uns eine andere Wohnung zu
Verfügung stellen. Es ist nämlich gesundheitsschädlich. Und Wiener Wohnen
müsste die Möbel transportieren bzw. uns die Möbel ersetzen.

WIENERWOHNEN: NEIN, IHR PROBLEM!

Nach so einem Gespräch schaltete ich die
Baupolizei ein. Die Baupolizei war prompt in der Wohnung um diese zu
begutachten. Er teilte dem Mitarbeiter von WW(Wiener Wohnen) mit, dass diese
Wohnung kein Zustand ist. Er soll sich um eine Ersatzwohnung kümmern.

Wir haben den Herrn von der Baupolizei gebeten
er möge das Gesundheitsamt einschalten.

Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir das
Schlafzimmer schon geräumt gehabt.

Das Gesundheitsamt hat folgendes festgestellt:
Diese Wohnung ist gesundheitsschädlich.

Wir haben festgestellt, dass wir keine Chance
auf Gerechtigkeit haben bei WW.

Also haben wir 

DR. Michael
Ludwig
 um Hilfe
gebeten. Wir schilderten ihm den Fall per Mail und das wir einen Schaden von
ca. 20000€ haben.

Es kam sehr schnell eine E-Mail von seiner
Stabsstelle mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrter Herr xxx!

Herr amtsführender Stadtrat Dr. Michael Ludwig hat Ihr E-Mail vom 9.2.2012
erhalten.

Ihr Anliegen wurde im Auftrag des Herrn Stadtrat umgehendst zur Prüfung
weitergeleitet.

Eine Antwort wird Ihnen so rasch wie möglich übermittelt.

Wir ersuchen gleichzeitig um Ihr Verständnis, wenn dies einige Tage in Anspruch
nimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Danach hat sich die Mieterhilfe auf Anfrage von
Herrn DR. Ludwig eingeschalten.

Diese teilte uns mit, dass Sie eigentlich keine
Rechte haben WW irgendetwas zu “diktieren”.

Also haben wir auch der Mieterhilfe alles
geschildert.

————————————————————

Nach dem Ganzen Prozedur hat Herr DR. LUDWIG
folgendes “geschafft”:

Einen Tischler der für den Abbau und Aufbau der
Möbel zuständig ist.

4 Monate rückwirkend Mietzinsbefreiung.

Daher ziehe ich folgendes Resümee:

Verschimmelte Möbel ———————-> 

unser Problem!
den dadurch entstandenen Aufwand ———> 
unser Problem!
die gesundheitlichen Probleme ————> 
unser Problem!

Keine Behörde von Wien kann Wiener Wohnen etwas
anschaffen. Sogar der Herr von der Baupolizei meinte:

“Man beißt nicht die Hand die Ihn füttert!
Wenn es eine andere Genossenschaft wäre könnten wir mehr tun!”

Da mein Vater Asthma-, Zucker-, und Rheumakrank
ist kann er auch nicht arbeiten. Daher hat er auch kein Geld um den Schaden von
WW zu bezahlen. Er kann sich auch keinen Anwalt leisten um WW vor Gericht zu
zerren um dort die Gerechtigkeit zu erhalten die Ihm zusteht. 

Es schafft nämlich keine
Behörde! 

Was hätten wir noch tun können als jedesmal
mitteilen, dass die Heizung nicht funktioniert!

Es war laut unserer Meinung grob Fahrlässig von
WW bis zum vollkommen Schimmelbefall der Wohnung nichts zu unternehmen.

Meinem Vater wurde die Existenzgrundlage
zerstört und alles was von WW kommt ist: unser Problem.

Da bekommt die Webseite(

www.wien.spoe.at/dr-michael-ludwig) eine
ganz andere Bedeutung.

Wiener Wohnen: Bis zu 40 Prozent falsch verrechnet

30.05.2013 | 18:50 | (Die Presse)

Im Handwerkerskandal um Wiener Wohnen haben Gutachter fünf
Wohnungen

genauestens untersucht. Zehn bis 40 Prozent wurden falsch
verrechnet, weitere

Überraschungen dürften noch folgen.

Wien/G.b. Im Handwerkerskandal um Wiener Wohnen gibt es
jetzt erste Ergebnisse: Gutachter,

die in den vergangenen Tagen fünf Wohnungen genauestens
untersucht haben, sind zu einem

Zwischenergebnis gekommen, das der „Presse“ jetzt vorliegt.
Demnach hat es Fehlverrechnungen

von Handwerksbetrieben zulasten von Wiener Wohnen gegeben,
und zwar im Ausmaß von zehn bis

40 Prozent. Dieses Zwischenergebnis betrifft ausschließlich
die Baumeisterarbeiten. Weitere

Überraschungen dürften also noch folgen.

Auf Anfrage heißt es im zuständigen Büro von Wohnstadtrat
Michael Ludwig, dass sich die Stadt

Wien als Konsequenz aus diesem Zwischenergebnis schadlos
halten und sämtliche rechtliche

Möglichkeiten ausschöpfen will. Wie „Die Presse“ mehrfach
exklusiv berichtete, hat bei diesem

Skandal ein Firmenkonglomerat Leistungen nicht erbracht,
aber dennoch verrechnet. Damit wurde

Wiener Wohnen beziehungsweise die Stadt um Millionen
geschädigt.

Stadtrat Ludwig hat nach Bekanntwerden der Vorwürfe mehrere
Aktivitäten zur Klärung gesetzt.

Es wurden oben erwähnte fünf Wohnungen genauestens unter die
Lupe genommen. Ab Juli ist

zudem die neue Einheit „Qualitätskontrolle“, die sich aus 50
Fachleuten zusammensetzen wird, in

Einsatz. Diese Experten werden im Auftrag von Wiener Wohnen
detaillierte Kontrollen am laufenden

Band vornehmen.

© DiePresse

Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
Magistrat der Stadt Wien
Geschäftsgruppe für Wohnen, Wohnbau
und Stadterneuerung
Bartensteingasse 9
1082 Wien

Betrifft: „Verdichtung“
bedeutet Vernichtung von Lebensqualität in Wien

Sehr geehrter Herr Stadtrat!

In zahlreichen Postwurfsendungen an alle
Haushalte Wiens werden Sie immer wieder als Verfechter von Wohnqualität und
Anwalt für lebenswertes Wohnen in Wien präsentiert. Die Kompetenzen der MA 37
gehören daher zu Ihrem Ressort. Weiters habe ich auch gelesen, dass auf Grund
der statistisch erwarteten Bevölkerungsentwicklung pro Jahr 7.000 neue
Wohnungen in Wien errichtet werden sollen, wofür Investoren gesucht und auch
gefunden wurden.
 

Der sog Baulückenkataster gibt zudem
potentiellen Investoren Auskunft, wo noch ein unbebauter grüner Innenhof oder
ein Garten mit altem Baumbestand zubetoniert werden kann. Das zahnlose
Baumschutzgesetz bietet hier keine Barriere. In vielen Bezirken Wiens erleben
die Bewohner daher eine meist unerwartet brutale Vernichtung ihrer Lebensqualität
durch die vielgepriesene sog „Verdichtung“ der Bebauung.
 

Mit unförmigen Dachausbauten werden zudem vor
allem in der Wiener Innenstadt nicht wieder gutzumachende Verschandelungen der
Wiener Dachlandschaft produziert. Die neue Fassade von P&C in der
Kärntnerstraße im ersten Wiener Gemeindebezirk lässt die Wogen hochgehen. Sie
zeigt, dass der Begriff „zeitgemäß“ ausschließlich eine Geschmacksfrage und
keine Rechtsfrage (WBO) sein kann.

In den noch grünen Bezirken Wiens (Ottakring,
Hernals, Hietzing, Döbling, Liesing) kann man beobachten, wie in Kleingarten
und Einfamilienhausgegenden Luxuswohnungsklötze mit Tiefgaragen hochgezogen
werden. Sie sind für den Normalbürger unerschwinglich, gehen aber mit
großflächiger Vernichtung von Grünräumen einher.
 

Der Erholungsraum Alte und Neue Donau erfährt
zunehmend eine Verbauung mit den berühmt berüchtigten Glorithäusern, bald wird
auch dieses Erholungsgebiet nur mehr Geschichte sein. In Jedlesee ging eine
Bürgerinitiative wegen der Vernichtung des dörflichen Charakters, mit dem man
diese Gegend zuvor immer beworben hat, auf die Barrikaden. Am Handelskai erregt
die Bürger ein Hotelzubau nach dem umstrittenen § 69 der Wiener Bauordnung, der
einen beträchtlichen Wertverlust ihrer Wohnungen bedeutet.

Rattenkäfigartige Wohnviertel mit schlechter
Verkehrsanbindung, wie die „Wienerberg City“, entstehen nun auch jenseits der
Reichsbrücke. Ihr Vorgänger als Wohnbaustadtrat, der jetzige Bundeskanzler
Werner Faymann, sprach damals von einem Projekt, das „alle Wohnträume erfülle“.
Die Menschen, die die Wienerberg City wirklich kennen oder dort leben müssen,
sehen das mittlerweile anders.

Da sie von den Politikern immer nur hören,
„alles entspricht der Wiener Bauordnung“, fragen sich viele Menschen in Wien,
wie denn diese Rechtsgrundlagen wirklich aussehen und sie beginnen sich mit der
Wiener Bauordnung auseinanderzusetzen. Ohne gewisse rechtskundige Vorbildung
ist das ohnehin unmöglich.
 

Aus zahlreichen Gesprächen mit von
unverständlichen Bauvorhaben in ihrer Umgebung Betroffenen haben sich
Kritikpunkte an dieser derzeitigen Fassung der Wiener Bauordnung
herauskristallisiert. Als Hauptverantwortlichem für dieses Ressort darf ich
Ihnen diese Liste der Änderungswünsche der Wiener Bauordnung im Anhang
beilegen. Ich möchte auch die Bitte damit verbinden, bei einer Neuformulierung
nicht nur an die vielleicht in zehn Jahren in Wien lebenden Menschen zu denken,
sondern auch an die jetzige Wohnbevölkerung.
 

Die Wünsche und Vorschläge für eine
Neufassung einer „zeitgemäßen“ Wiener Bauordnung betreffen vor allem die
schwammigen Text-Formulierungen, die findigen Bauwerbern zusammen mit der MA 37
einen viel zu weiten Auslegungsspielraum zugestehen. Missbrauch und Korruption
wird hier Tür und Tor geöffnet und es gibt keine Rechtssicherheit.

Besonders kritisiert wird auch der neugefasste § 69, der dem
Bezirksbauausschuss, einem Gremium von zumeist Nichtfachleuten, alle
erdenklichen Möglichkeiten der Auslegung zugesteht. Mit den Wünschen der
Wohnbevölkerung im Bezirk hat deren Entscheidung meist nichts zu tun, auch die
„Unbefangenheit“ ist uU nicht immer gegeben.

Der §
71 WBO
 wird auch für auf
lange Bestandsdauer ausgelegte Bauten angewendet, um Anrainer auszuschalten
.

Da der Wildwuchs an Dachausbauten in Wien
bereits ein unerträgliches Ausmaß erreicht hat und dieser so gewonnene Wohnraum
in der Regel keineswegs für den Normalbürger erschwinglich ist, müssen diese
Bestimmungen verschärft und nicht ausgeweitet werden. Die Bestimmungen über
Dachgauben erlauben jede Auslegung, die sich ein findiger Architekt nur
wünschen kann.

Auch der forcierte Bau von Bürohochhäusern ist
entbehrlich, tausende m² an Büroflächen stehen in Wien leer und die Dichte an
Einkaufszentren ist bei uns so hoch, wie kaum sonst irgendwo.

Darf ich Sie, Herr Stadtrat, ersuchen, sich der
Punkte der beiliegenden Wunschliste zur Änderung der Wiener Bauordnung
anzunehmen. Da die Anzahl der (bauwerberfreundlichen) Novellierungen dieses
Landesgesetzes so groß wie kaum bei einem anderen Gesetz ist, wäre es doch
einmal auch an der Zeit, bei den Bestimmungen einmal nicht nur an Investoren
und reiche russische Oligarchen zu denken, sondern an die Menschen, die jetzt
hier leben. Die sind nämlich genauso wichtig, wie die von der Statistik
erwarteten Zuwanderer! 
Ich selbst bin im Gemeindebau am Engelsplatz in der Brigittenau aufgewachsen
und erinnere mich noch gerne an die schönen grünen Höfe meiner Kindheit. Die
heutigen sog Sozialbauten lassen leider diese Lebensqualität völlig vermissen.
 

Mit freundlichen Grüßen sehe ich interessiert
Ihrer Antwort entgegen! Zu einem persönlichen Gespräch, sollten Sie das
wünschen, bin ich gerne bereit.

Hochachtungsvoll

Dr.Johanna Kraft

Wiener Wohnen hat eine Räumungsklage gegen mich eingeleitet

Ich
lebe seit 3 Jahren in eine gemeindebau in 8.bezirk. Ich habe 2 kinder zu
ernähren und weil ich sehr wenig geld übrig bleibt ein zeitlang konnte keine
miete zahlen und bin ich in
rückstand von 1300 €.
 Und ich
habe neulich eine brief bekommen von Bezirksgericht JOSEFSTADT UND ES GEHT
DARUM DASS DIE WIENER WOHNEN
GEGEN MICH EINE RÄUMUNGSANKLAGE GEGEN MICH EINGELEITET HABEN 
UND ICH HABE AUCH LADUNG BEKOMMEN
FÜR GERICHT. ICH HABE BEI GERICHT ANGERUFEN UND DIE HABEN ZU MIR GESAGT ICH
SOLL BEI WIENER WOHNEN ANRUFEN: ICH HABE ES AUCH GETAN ABER MIR WORDE GESAGT
ICH MUSS ZU EINE ANDERE STELLE GEHEN UND DORT KANN ICH DAS EINZAHLEN WEIL ICH
JETZT DAS GELD DAFÜR HAB
ZUMINDEST 684 € EINBEZAHLT 
HEUTE
GLEICH FÜR WIENER WOHNEN VON MEIN KONTO.
   Besteht eventuell die chanche dafür dass die wiener wohnen die
klage fallen lässt? Ich bitte um dringende antwort ich bin sehr verzweifelt.Ich
weiß dass das mein schuld war aber ich hoffe dass das noch gut geht.

Mit
zwei kindern auf die straße ohne wohnung das ist ziemlich hart.

Danke  
Maria H.          18. März 2013

räumungsklage für den 12.06.2012

folgendes: meine tochter michaela hat
von meiner mutti eine gemeindewohnung übernommen
, meine muti starb in februar vor
einem jahr voriges jahr im november hat meine tochter entlich den mietvertrag
bekommen
, sie informierte sich beim wiener wohnen wegen miete zu zahlen der
berater hat kein ohr gerührt nur gemeint es geht in die verlassenschaft rein u
es hat sich von februar bis november hin gezogen das sie den meitvertrag
bekamm, u so lange bräuchte sie keine miete zahlen, also schenkte sie den
berater den glauben aber das böse erwachen kamm jetzt sie entdeckte im november
das sich ein schimmelunter dem boden zu bilden begann
jetzt stehlt sich der boden schon auf sie hat mermals den berater es gesagt der
meinte nur jetzt es steht ser viele miete aus sie soll das entlich mal
begleichen die miete macht schon bis jetzt fast
5.000 euro 
aus. bis vor 2
monate bekamm meine tochter entlich einen job als verkäuferin für 30 stunden
die woche u verdient 816 euro gas u strom macht alle zwei monate 150 euro aus.
die monatsmarke auch fast 50 euro u. essen soll sie auch ok. nun als eben die
räumungsklage kamm das sie bis 12.06.raus muß mußte redete sie noch noch mit ihren
berater der meinte ok. wir gehn mit der miete von 5.000 euro auf 1.800 euro
unter die sie anzahlen solle u das montag den 11.6. das er den räumung termin
absagen kann.nun leider stehl sich heraus das weder ich noch freunde oder
großeltern helfen könne ihr die 1.800 euro zu geben auch bei der bank bekommt
sie keine kredit.
auch leider hat sie 2. mal eine brief versäumt wegen der
räumungsklage weil sie phsychisch so angeschlagen ist, weil ihr alles über den
kopf gewachsen ist wegen oma u weil sie sich auf den neuen job sich
konzentriert hat. ich bitte auf knien helfen sie uns was sollen wir tun da sie
nicht die wohnung verliert u auch ihren job nicht den wenn sie kein wohn
adresse hat auch keine job wenn sie den verliert auch kein ams geld u sie wüste
auch nicht wohin sie gehn soll. cih kann sie leider auch nicht aufnehmen da ich
selber miet zusschuss bekomme u darf kein andere bei mir gemeldet sein, u. was
die größte frechheit ist bei den berater er streitet alles ab das er das gesgat
zu ihr wegen der miete das sie in die verlasschenschaft rein geht auch das er
das protokoliert hat bei einen anruf wegen rückruf von ihm da sogar die
telefonistin den kopf geschüttel hat das er viel unsinn redet u das er auch
nicht mit meiner tochter komunizieren kann u. wenn sie das anspricht streitet
er alles ab. ich hab als mutter angrufen u.bestand drauf einen betreuer
wechsel, der erste anruf nur 2 kurze anrufen u. er hat schon zu protokol rein
geschriebn das ich kein interesse habe ich war in der küche u. mein händy in schlafzimmer
ich bin gerannt das ich dazu kamm, dann bekamm ich eine bertater der mich
unverschämt nicht mal zu wort kommen lies,ich sagte nur ich rufe im rathaus
an u. beschwere mich was für mietarbeiter bei wiener wohnen sitzen, wie
unverschämmt mit mieter umgegangen wird, sitzten dort mietarbeiter die keine
ahnung von dem haben was ihr job ist 
u.
wie umgegangen wird mit menschen die probleme haben.wenn sie dem nicht
gewachsen sind sollen sie zur ma48 gehn. da haben sie eine ruhigeren job u
nicht so stressig, sorry. aber ich schüttel nur den kopf wie unverschämmt es
bei der gemeinde zu geht. nichts desto trotz meine tochter steht kurz vor ihren
ruhin u. wir brauchen ganz dringen hilfe, leider auch unter viele.

mit ganz freundlichen grüße
fr.sch. brigitte       8. Juni 2012

Räumungsklage !!!!

Sehr
geehrte Damen und Herren!!!
Ich benötige dringend ihre Hilfe – ich weiß, dass ich nur eine von vielen bin
aber meine Lage ist so prekär und es
ist schon 5 nach 12.
Mein Name ist H… Sandra – ich habe einen Räumungstermin am 30.04.2012 also schon kommenden Montag – offene Rechnung 1940 Euro, ganz
klar meine eigene Schule – ich wurde schon besachwaltet und bin zur Zeit in
psychologischer Therapie aufgrund eines Überlastungssyndroms und schweren
Depressionen – ich bein
Gemeinde Wien Bedienstete, war noch nie arbeitslos und habe ein fixes Einkommen
von ca. 1700 Euro –
 variiert
je nach Diensten – arbeite im Wilhelminenspital als Kanzleibedienstete – ich
habe heute bei wiener wohnen angerufen und mit meinem zuständigen Referenten
gesprochen – der nicht sehr kooperativ war – und habe gebeten mir vielleicht eine
Ratenzahlung – wobei ich heute 700 Euro bar bezahlt hätte zu gewähren 
– es ist sehr kurzfristig ich weiß
– aber da ich besachwaltet bin und über ein regeläßiges einkommen verfüge –
würde das geld auf jeden fall an wiener wohnen gezahlt werden – doch dieser
besagte herr meinte zu mir – man müsse mindestens 14 Tage vorher einzahlen und
er weiß nicht wer mir den “Unsinn mit den 48 Stunden vorher” erzählt
habe. Er ist nicht gewillt mir
diese Ratenzahlung bzw. einen Aufschub zu gewähren und meinte ich müsse meine
Wohnung auf jeden fall räumen.

   Jedenfalls bitte ich um Hilfe – es ist mein 1 Räumungstermin und
ich weiß – dass es mein Verschulden ist – aber ich finde jeder Mensch hat eine
2. Chance verdient – ich habe von berufswegen mit kranken Menschen zu tun und
auch hier muss man diplomatisch und sozial vorgehen.
   Ich bitte nur um einen Aufschub oder eine Ratenzahlung – die auf
jeden Fall (schon aufgrund der Sachwalterschaft) eingehalten werden wird.

Ich bitte um dringende Antwort und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
H…
Sandra                      
26. April 2012

Räumungsklage wegen Mahnungskosten

S.g.
Damen und Herren,

Ich
habe mir 2008 eine Gemeindewohnung genommen, damals war ich 17 Jahre alt und
meine Mutter ging als Bürge. Sie half mir auch immer die Miete zu bezahlen.
Damals habe ich mit meinem Ex Freund in der Wohnung gewohnt und er gab mir auch
immer etwas auf die Miete drauf.
   Eines Tages habe ich meinen Freund gebeten die Miete x bei der
Post aufzugeben, er hat es aber nie gemacht sondern hat das Geld für sich
ausgegeben. Worauf ich gleich bei Wiener Wohnen anrief und mit der Buchhaltung
gesprochen habe und die Dame dort meine” Es sei kein Problem, ich soll die
Miete x einfach am Ende des Monats nachbezahlen, die Miete muss nur innerhalb
eines Montas bei Wiener Wohnen einlangen.
   Ich war erleichtert. Dadurch das sich das jetzt die Jahre so durchzog und
ich immer die Miete im Nachhinein zahlen durfte
, rief ich immer wieder bei
dieser Dame an und fragte nach ob das so in Ordnung geht und sie meinte bei
jedem Telefonat das sie meine Situation versteht und sie wird die Mahnkosten
immer ausbuchen sodass für mich keine Kosten anfallen. Dies ging auch die Jahre
soweit immer gut.
   Bis ich im März 2012 eine Räumungsklage erhalten habe, das ich Mietrückstände hätte (also alle
Mahnkosten angesammelt seit 2008 ???????? 
es
ging soweit das ich die Verhandlung hatte und ich wegen Mietschulden
beschuldigt wurde, jedoch meine Wohnung nicht räumen musste sondern es schließlich nur um 40 euro ging ????
   Kann man etwas dagegen tun, hätte ich nicht eine eingeschriebene
Mahnung erhalten sollen ? Darf man telefonischer Aussagen von den Mitarbeitern
keinen Glauben mehr schenken ?
Auserdem werde ich von meinem zuständigen Referenten derartig schlecht
behandelt, er wollte mich nicht einmal anhören, war damals persönlich bei ihm und
er wollte sich nicht einmal meine Kontoauszüge ansehen das ich ihm zeigen
wollte das ich nie eine Miete schuldig war ???? Er meinte nur es Interessiert
ihn nicht er sieht es im Computer das es einen Mietrückstand gibt weil
angeblich mit meinen Einzahlung die Mahnkosten auch abgedeckt wurden und dann somit Teile von der Miete offen sind,
kann man irgendwie mit einem Beschwerdebrief an diesen Herren vorgehen, sodass
er alles offenlegen muss und das er auch einmal zur Rechenschaft gezogen wird
??
   Er wollte nicht einmal das ich mit zu der Verhandlung komme, er
meinte das brauch ich nicht es ist sowieso erledigt, als ich dann trotzdem zu
der Verhandlung gekommen bin habe ich erfahren das alle Mieter die nicht
erschienen sind Verfahrenskosten zahlen haben müssen, also da merkt man das er
mich die ganze Zeit linkt !!!!

BITTE UM HILFE
B.     24. April 2012

Antwort
Wien-konkret:
 Wegen 40 Euro würde ich
in ihrem Fall nicht viel diskutieren. Da können Sie froh sein, dass von Wiener
Wohnen nicht alle offenen Mahnungskosten eingeklagt wurden. Allerdings sind
Falschauskünfte bezüglich der Gerichtsverhandlung natürlich ein starkes Stück.
Rückantwort:
Bei den
40 Euro handelt es sich ja um alle
Mahnkosten die angefallen sind
, das hat mir der Herr Bauer bestätigt !!
Allerdings geht es ja weiter, mir werden immer und immer wieder Mahnungen
geschickt, er meinte nur drauf: “ Das
ist ein Computerfehler
” und mündlich wurde mir wieder versichert das
die Mahnkosten storniert wurden – und dann in ein paar Jahren bekomme ich wieder
eine Räumungsklage ??????
Außerdem bekommt man dort keine Auskünfte sondern wird nur nieder gemacht was
einem überhaupt einfällt wirtschaftliche Schulden bei ihnen zu machen ?!!
Man bekommt auch keine Rückrufe mehr wenn man Auskünfte will !!!
Mfg B.   25. April 2012

Meine Wohnadresse: 19., Bernatzikgasse 2/…/ …
Kundennummer habe ich eigentlich nie eine bekommen !!
Vielleicht legt Wiener Wohnen bei Ihnen offen das ich eigentlich nie
Mietschulden gehabt habe, da auch mit Fr. Simkovics damals vereinbart wurde das
ich die Miete im nachhineinbezahlen durfte !!
Ich wollte auch ein Gespräch mit dem Chef vom Hr. Bauer aber es wurde nie
zurück gerufen !!
Ich danke Ihnen für die Bemühungen !!
MfG B.   26. April 2012

zwangsweise Räumung
wegen Mietrückstands

ich
habe für den 9. mai eine zwangsweise räumung wegen mietrückstand (wiener wohnen) kònnte jetzt alles
sofort bezahlen. habe ich noch eine chance die wohnung zu behalten?

roland st.     15. April 2012

Antwort
Wien-konkret:

* Gab es schon einen Gerichtstermin? Was wurde vereinbart?
* Prinzipiell kann man bis zum Räumungstag sein Schuld noch begleichen, je
früher desto besser. Danach verliert man die Wohnung und es gibt eine
Zwangsvollstreckung.
* Die letzten Tage hat man dann nur mehr die Chance eine Bareinzahlung in einem Kundendienstzentrum von
Wiener Wohnen zu machen.
* Unbedingt Wiener Wohnen unter 05-75
75 75 anrufen 
und die
Abwicklung besprechen, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

2 Frauen von WW standen heute vor meiner Türe. Nachbarn hätten sich beschwert, dass man die Katzen riecht, sobald wir die Türe öffnen. Interessanterweise war bis jetzt nie jemand am Gang, wenn wir die Wohnung verlassen haben.
Aber egal … ich bin hochschwanger und die blöden Frauen haben mir gedroht, wenn ich die Türe nicht aufmache, holen sie sofort Gesundheitsamt und Polizei. Hatte nen riesen Schock. Jetzt wollen die mir tatsächlich die Katzen wegnehmen. Die Jüngste Katze ist 8 Jahre alt, der Älteste 15. Was soll der Mist?
Ich weiß, dass uns die Nachbarn von oben nicht leiden können, warum auch immer. Aber mir als Schwangeren erst Mal Angst zu machen und drohen, ist auch nicht die feine englische Art. Wir suchen ja verzweifelt nach einer anderen Wohnung, nur das Geld für die Kaution aufzubringen ist nicht leicht.


SPÖ Wien und Faymanns Altlasten die bis heute Ärger
machen


http://www.wien-heute.at/p-44945.php

Hugo-Breitner Hof: Der Skandal nimmt kein Ende!
Zu ungezählten Problemen weiterhin keinerlei Lösung, nur eisiges Schweigen
durch Wiener Wohnen!
Weiterhin keine erfreulichen Neuigkeiten sind aus dem Hugo-Breitner-Hof zu
hören – aber immer neue Facetten unglaublichster Vorgänge zur Verwaltung der
größten städtischen Wohnhausanlage Penzings!

Nach wie vor liegt keine Endabrechnung der Generalsanierung vor, womit nunmehr
schon 10 (zehn) Jahre nach der Beschluss der Baumaßnahmen deren endgültige
Kosten für die Mieter und Mieterinnen noch immer unbekannt sind!

Man braucht aber keinerlei prophetische Fähigkeiten zu besitzen, um gewaltige
Kostenüberschreitungen zu erwarten, mit deren Begründungen man sich schwer tun
wird! So versucht man offenbar die offizielle Darstellung einer §18-Sanierung,
in deren Verlauf ein Anlagenteil einfach ausgegliedert und punkto Sanierung
“vergessen” wurde. Selbst eingeweihte Fachleute können sich nicht
erinnern, eine derartige Vorgehensweise schon einmal irgendwo erlebt zu haben.
Ja nicht einmal die Endabnahme (!) der Generalsanierung scheint gelungen, weil
sich die Wiener Baupolizei weigert, zumindest einen eindeutigen Baumangel zu
akzeptieren – wenn nicht sogar mehr.

Baupolizeiliche Vorgaben ignoriert

Wiener Wohnen hat nämlich eine klare und hoch sicherheitsrelevante Vorgabe der
Baubewilligung (vom 19.6.2000) völlig missachtet. Demnach hätten auf den
Balkonen der Anlage die „Abstände der Geländerelemente eine lichte Weite von 12
cm nicht überschreiten“ dürfen. Diese sehr einsichtige und äußerst simple
Vorschrift wurde missachtet, jetzt muss diesbezüglich das schon einmal Sanierte
neuerlich saniert werden.

Die fabulöse Stellungnahme von Wiener Wohnen dazu zeigt prototypisch, womit die
Mieter und Mieterinnen im Umgang mit ihrer Hausverwaltung leidgeprüft immer
wieder zu tun haben. Als Ausrede für das eigene Versagen wurden nämlich völlig
unzutreffend eine „Änderung der Bauordnung“ bzw. gar die notwendige
„Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes“ gebraucht, dem der Mieterbeirat
angeblich im Weg gestanden wäre. Schuld soll also der Mieterbeirat haben!

Nichts davon ist wahr – die Mehrkosten für eine Verkleidung der
Geländerelemente der Balkone müssen aber nun nicht die Mieter allein tragen,
angeblich fördern diese die Steuerzahler (die Mieter dürfen sich also
anteilsmäßig selbst fördern).

Um aber überhaupt zu dieser Einsicht kommen zu können, musste der Mieterbeirat
bei der Baupolizei (MA 37) um Einsicht in die Bauakten ersuchen. Das war
immerhin günstig, denn der Einblick wurde nur mit 15 € vergebührt!

Gravierende Abrechnungsfehler

Damit ist aber die Liste des aktuell Günstigen im Hugo-Breitner-Hof leider auch
schon hinlänglich abgearbeitet! Denn darüber hinaus berichten Mieter bzw. deren
Mieterbeirat, wo immer sie hinsehen (müssen), laufend von unglaublichen Mängeln
in der Verwaltung der Wohnhausanlage durch Wiener Wohnen bzw. deren Tochter
(Enkeltochter)-Unternehmen „Stadt Wien-Wiener Wohnen Hausbetreuungs GmbH“ bzw.
„Stadt Wien-Wiener Wohnen Außenbetreuungs GmbH“. Mit höchstem Sachverstand und
bestens belegt, entdeckt der Mieterbeirat nach wie vor überall „gravierende
Abrechnungsfehler, Rechtswidrigkeiten, Ungereimtheiten und Verwaltungsmängel“
insbesondere zur „Akontierung, zum Be- und Verrechnungswesen von Hauptmietzins
und den Betriebskosten bis zum Mahnwesen sowie der Flächenzuordnung und –
bemessung“ – alles jeweils zu erheblichen Lasten der Mieter.

Versuch, Mieter einzuschüchtern

Fragen der Mieter und Mieterinnen bleiben häufig lange oder überhaupt ohne
Antwort, wozu der Mieterbeirat selbst das Erkenntnis des Oberlandesgerichts
Wien belegen kann, dass damit gegen das Mietermitbestimmungsstatut verstoßen
wird. Zu Beschwerden und Urgenzen schickt man Mieter ferner routiniert an die
„Schlichtungsstelle“, – die man sich ebenfalls als eine Art fortgesetztes
Verwaltungsnirvana vorstellen darf! Langfristige Verzögerungen und Säumigkeit
dieser „Schlichtungsstelle“ haben Wiener Wohnen weiteren Zeitgewinn gebracht.
Kaum aber wurden die Mieter aktiv, machten Druck und organisierten sich zu
einer breiteren Front, hat Wiener Wohnen das Verfahren unverzüglich zu Gericht
abgezogen, um die Gegenseite mit der Bedrohung weiterer Kosten und
Rechtsrisiken einzuschüchtern.

Rückdatierte Abrechnung

Dieses Verfahren dürfte für die Mieter derzeit bestens laufen, nachdem nach
deren Darstellung Wiener Wohnen den Nachweis einer Verjährung bei Gericht
gleich zu Verhandlungsbeginn mit einer rückdatierten (!), den Mietern so
niemals zugegangenen Abrechnung versucht hatte.

Nach meiner Einschätzung ist nach einem Urteil in erster Instanz aber kein Ende
des Verfahrens absehbar. Um Prozessrisiko und – kosten brauchen sich ja nur die
Mieter und Mieterinnen Sorgen zu machen, sie dürfen in JEDEM Fall so oder so
als (Steuer-)Zahler herhalten.

Keine Ausschreibung sondern Inhausvergabe

Auch andere Institutionen reagieren trotz ihrer eigenen weitreichenden
Kompetenzen offenbar höchst behäbig zu richtigen Hinweisen des Mieterbeirates
auf eindeutige dreiste Verstöße gegen diverse Gesetzesnormen. Das Wiener
Kontrollamt ist um spezielle Prüfung der Verwaltung des Hugo-Breitner-Hofes
ebenso ersucht wie die Bundeswettbewerbsbehörde, nachdem die Tochterfirmen von
Wiener Wohnen zur Haus- und Außenbetreuung der Anlagen ohne jede Ausschreibung
(nach einer so genannten „Inhausvergabe“, wie hübsch formuliert wurde) in die
Lage gekommen sind, bei Wegfall jedweden Wettbewerbs vielfache
Kostensteigerungen zu Lasten der Mieter und Mieterinnen zu erreichen.

Zuständiger Stadtrat wurde mittlerweile Bundeskanzler

Dass all diese Missstände im Hugo-Breitner-Hof in der verpolitisierten Verwaltung
sowie der tatsächlichen Politik auf wenig Engagement stoßen, ist mir leicht
erklärlich: Der Stand vieler übler Dinge geht ganz eindeutig auf den ehemaligen
Wiener Wohnbaustadtrat Werner FAYMANN zurück, – und der ist mittlerweile
immerhin SPÖ-Bundeskanzler! Größere Brisanz geht hier nicht mehr!

Wie nun aber eine endliche Bereinigung der ungezählten Probleme möglich sein
sollte, scheint schleierhaft! Es müssten offensichtlich nicht nur erhebliche
Mittel aufgewendet, sondern auch Strukturen der Wiener Wohnhausverwaltung
grundlegend saniert werden! Dies erforderte Eingeständnisse diverser evidenter
und gravierende Missstände, – Dergleichen wäre mir politisch noch niemals
untergekommen!

Hinhalte-Taktik

Wiener Wohnen wird die Dinge aber keineswegs vom Tisch kriegen, es sei denn,
man will die Mieter und Mieterinnen in der Sache bis zum Nimmerleinstag
hinhalten, – was aber eine gut geübte Strategie ist, die leider nicht
ausgeschlossen scheint, man hofft politisch gerne auf Ende durch Erschöpfung
der BürgerInnen. Jedenfalls ist Wiener Wohnen erstmals mit der Tatsache
konfrontiert, dass ein Mieterbeirat aus eigenen Kompetenzen und ohne
Rücksichten auf „die Partei“ auch noch hohen Sachverstand beibringt und sich
mit der Ausübung einer konsequenten Interessenvertretung auch noch durch die
Minderung seiner Lebensqualität durch den immensen Aufwand nicht einschränken
lässt!

Soll Anlage an Gesiba verkauft werden?

Möglicherweise soll daher – zu diesbezüglichen Gerüchten hat der Mieterbeirat
bereits Wiener Wohnen um Auskunft gebeten – der Verkauf der Wohnhausanlage
Hugo-Breitner-Hof sowie einer weiteren (sonst wo in Wien) an GESIBA angedacht
sein. Wiener Wohnen konnte bzw. wollte bisher dazu noch keine Antwort geben …

Internet-Portal zu Naziverbrechen in Wien eröffnet

Arisierung im Gemeindebau: Eine Homepage spürt nach


Von Matthias G. Bernold

  • War Ihr Nachbar ein Jude? Wem gehörte Ihre Wohnung? Was geschah mit der Jüdin von gegenüber? Die Homepage http://www.ns-verbrechen.at hinterforscht die Vertreibung und Ermordung jüdischer Mieterinnen und Mieter aus Wiener Gemeindebauten. Mit Hilfe eines detaillierten Stadtplans bzw. einer Datenbank lässt sich genau eruieren, wo in Wien Arisierungen stattgefunden haben.

“Uns ist wichtig zu zeigen, dass die Verbrechen der Nationalsozialisten nicht irgendwo, fernab, stattgefunden haben, sondern mitten unter uns, in unmittelbarer Nachbarschaft, ja in der Wohnung nebenan” erklärte Projektleiter Walter Schuster anlässlich der Präsentation der Internet-Plattform gestern im Jüdischen Museum.

Menschen seien aus ihren Wohnungen vertrieben worden, ihr Eigentum – ihre Wohnungen, ihre Geschäfte – wurden geraubt. “Und alle haben es gesehen, alle haben es gewusst und viele haben davon profitiert”, klagt Schuster an. Mit der Internetplattform soll es nun gelingen, das Ausmaß der Verbrechen zahlenmäßig zu erfassen und dank kartographischer Umsetzungsmöglichkeiten auch klar sichtbar zu machen. Laut Homepage wurden 2.058 Wiener Juden mit Beginn der Nazi-Herrschaft gekündigt.

Die Seite, ein Gemeinschaftsprodukt der Volkshochschulen Simmering und Hietzing, des jüdischen Instituts für Erwachsenenbildung sowie des Instituts für Geographie der Uni Wien, ist der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Kette von Projekten. Ausgehend vom Buch “Kündigungsgrund Nichtarier” von Herbert Exenberger, Johann Kos und Brigitte Ungar-Klein (erschienen im Picus Verlag) habe man sich mehrere Jahre intensiv mit der Thematik befasst, meint Schuster zur “Wiener Zeitung”.

Eine Wanderausstellung, Vorträge und Veranstaltungen zu dem Thema wurden durchgeführt, in einer zweiten Phase in Kooperation mit dem Kulturverein Simmering Gedenktafeln an Simmeringer Gemeindebauten angebracht. “Meines Wissens ist bisher leider kein weiterer Bezirk diesem Beispiel gefolgt”, bedauert Schuster. Die Resonanz der Wiener sei im großen und ganzen gut gewesen, nur vereinzelt sei es beim Montieren der Gedenktafeln zu hitzigen Diskussionen mit den Anrainern gekommen, bei denen “das goldene Wiener Herz übergegangen ist”.

(Und was ist heute anders?)

Charly Kappel’s Blog

Wiener Wohnen: Nun auch Direktor mit Vorwürfen konfrontiert

In Zusammenhang mit den mutmaßlichen Betrugsfällen bei Sanierungsarbeiten von Wiener Wohnen gibt es eine neue Wendung: Wie die APA erfuhr, liegt nun auch eine Anzeige gegen den Direktor der Gemeindebauverwaltung, Josef Neumayer, vor. Im Wiener Rathaus wurde das bestätigt. Gleichzeitig wurde betont, dass der Betroffene die Vorwürfe „aufs Schärfste“ zurückweise.

Wiener Wohnen: Anzeige gegen Direktor

Im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Betrugsfällen bei Sanierungsarbeiten bei Wiener Wohnen gibt es eine neue Wendung: Wie die APA erfahren hat, liegt nun auch eine Anzeige gegen den Direktor der Gemeindebauverwaltung, Josef Neumayer, vor.

Im Rathaus wurde dies bestätigt. Gleichzeitig wurde betont, dass der Betroffene die Vorwürfe „aufs Schärfste“ zurückweise. Laut einem Sprecher von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) handelt es sich um keine sehr umfangreichen Vorwürfe – sondern unter anderem um die Behauptung, Neumayer habe verwandtschaftliche Beziehungen zu einer der Firmen, die Wiener Wohnen geprellt haben sollen.

Die Anzeige wurde von der Magistratsdirektion jedenfalls an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Weitere Schritte werden im Rathaus vorerst nicht erwogen, wie betont wurde. Die internen Erhebungen hätten keine Verdachtsmomente ergeben. Aber natürlich seien die Anschuldigungen geprüft worden.

Handwerker bis zu 40 Prozent zu viel verrechnet

Bei Wiener Wohnen wird derzeit intensiv ermittelt. So werden etwa einige Wohnungen regelrecht auseinandergenommen, um zu eruieren, ob Unternehmen Arbeiten nicht wie vereinbart durchgeführt haben. Tatsächlich sollen bereits Unregelmäßigkeiten gefunden worden sein. So sollen der Stadt bis zu 40 Prozent zu viel verrechnet worden sein – mehr dazu in Handwerker prellten Wiener Wohnen.

Link:

FP-Gudenus: Wiener Wohnen-Skandal nimmt
immer größere Ausmaße an

Jetzt sogar schon Anzeige gegen Direktor Josef Neumayer –
umfassende Aufklärung absolut notwendig

Wien
(OTS/fpd) –
 “Ob jetzt Rache-Akt von nicht zum Zug gekommenen Baufirmen
oder tatsächlich berechtigte Vorwürfe – das Problem ist, dass man den
Herrschaften bei Wiener Wohnen mittlerweile sehr, sehr viel zutraut”,
erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann
Gudenus zur Anzeige gegen den Wiener Wohnen-Chef, der familiäre Beziehungen zu
einem der umstrittenen Unternehmen haben soll. Sein Mitleid mit dem Direktor
hält sich jedenfalls in Grenzen: “Wenn man ständig Verfehlungen unter den Teppich
kehrt, wie das in der Vergangenheit bei Wiener Wohnen der
Fall war, und die Kontrolle entweder gar nicht vorhanden oder völlig unzulänglich
ist, dann hat man es sich selbst  uzuschreiben,
wenn sämtliche Gerüchte auf fruchtbaren Boden fallen und sogar zu Anzeigen führen.”
Gudenus sieht nun aber die Chance, bei Wiener Wohnen endlich für Ordnung zu
sorgen: “Wenn sogar schon der Chef angezeigt wird, dann ist das
hoffentlich ein Alarmzeichen für die Politik. Ich erneuere meine Forderung nach
einer gemeinderätlichen Untersuchungskommission. Nur wenn nicht mehr die Roten
alles unter sich ausmachen, sondern alle Parteien an einer umfassenden
Aufklärung der Vorwürfe beteiligt sind, kann das Vertrauen in Wiener Wohnen wieder
hergestellt werden.” (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT
PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES
AUSSENDERS

OTS0058
2013-06-03 09:57 030957 Jun 13 NFW0001 0219


Hat die Justiz, gemeinsam mit Wiener Wohnen die Menschenrechte verletzt?

Verfassungsbestimmung: Die Europäische
Menschenrechtskonvention ist
gemäß BVG BGBl. Nr. 59/1964 mit Verfassungsrang ausgestattet.

Artikel 5 – Recht
auf Freiheit und Sicherheit

(1) Jedermann hat ein Recht auf Freiheit und Sicherheit.

Verfassungsbestimmung: Die Europäische
Menschenrechtskonvention ist
gemäß BVG BGBl. Nr. 59/1964 mit Verfassungsrang ausgestattet.

Artikel 6 – Recht
auf ein faires Verfahren

(1) Jedermann hat Anspruch darauf, daß seine Sache in
billiger Weise öffentlich und innerhalb einer angemessenen Frist gehört wird,
und zwar von einem unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden
Gericht, das über zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen oder über die
Stichhaltigkeit der gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Anklage zu entscheiden
hat. Das Urteil muß öffentlich verkündet werden, jedoch kann die Presse und die
Öffentlichkeit während der gesamten Verhandlung oder eines Teiles derselben im
Interesse der Sittlichkeit, der öffentlichen Ordnung oder der nationalen
Sicherheit in einem demokratischen Staat ausgeschlossen werden, oder wenn die
Interessen von Jugendlichen oder der Schutz des Privatlebens der Prozeßparteien
es verlangen, oder, und zwar unter besonderen Umständen, wenn die öffentliche
Verhandlung die Interessen der Rechtspflege beeinträchtigen würde, in diesem
Fall jedoch nur in dem nach Auffassung des Gerichts erforderlichen Umfang.

Artikel 13 – Recht auf wirksame
Beschwerde

Sind
die in der vorliegenden Konvention festgelegten Rechte und Freiheiten verletzt
worden, so hat der Verletzte das Recht, eine wirksame Beschwerde bei einer
nationalen Instanz einzulegen, selbst wenn die Verletzung von Personen begangen
worden ist, die in amtlicher Eigenschaft gehandelt haben.

Artikel 14 – Verbot der Benachteiligung

Der
Genuß der in der vorliegenden Konvention festgelegten Rechte und Freiheiten ist
ohne Benachteiligung zu gewährleisten, die insbesondere im Geschlecht, in der
Rasse, Hautfarbe, Sprache, Religion, in den politischen oder sonstigen
Anschauungen, in nationaler oder sozialer Herkunft, in der Zugehörigkeit zu
einer nationalen Minderheit, im Vermögen, in der Geburt oder im sonstigen
Status begründet ist.

Artikel 17 – Verbot des Mißbrauchs der
Rechte

Keine
Bestimmung dieser Konvention darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen
Staat, eine Gruppe oder eine Person das Recht begründet, eine Tätigkeit
auszuüben oder eine Handlung zu begehen, die auf die Abschaffung der in der
vorliegenden Konvention festgelegten Rechte und Freiheiten oder auf
weitergehende Beschränkungen dieser Rechte und Freiheiten, als in der
Konvention vorgesehen, hinzielt.

Artikel 18 – Begrenzung der
Rechtseinschränkungen

Die
nach der vorliegenden Konvention gestatteten Einschränkungen dieser Rechte und
Freiheiten dürfen nicht für andere Zwecke als die vorgesehenen angewendet
werden.

FP-Herzog fordert
zeitgemäße Anpassung des Statuts für die Unternehmung “Wiener Wohnen”

Senkung der Wohnkosten
ist Gebot der Stunde

Wien
(OTS/fpd) –
 “Wiener
Wohnen” ist eine Unternehmung der Stadt Wien
und besitzt als solche keine Rechtspersönlichkeit. Ihr Vermögen wird
gesondert verwaltet. Bei einem Unternehmen der Stadt Wien sollte man
allerdings glauben, dass die Kontrollrechte des Gemeinderates in
ausreichender Weise vorhanden sind. In der Praxis ist aber zwischen
einer Ausgliederung und einer “Unternehmung der Stadt Wien” keine
Unterscheidung zu bemerken, kritisiert Wiens FPÖ-Landtagspräsident
Johann Herzog im Zuge der heutigen Sondersitzung des Gemeinderats.

Zwar gibt es
Wirtschafts- und Investitionspläne, die jährlich
beschlossen werden und darüber hinaus Vierteljahresberichte, die dem
Gemeinderatsausschuss vorgelegt werden. Allerdings existiert keine
wirtschaftliche Kontrolle durch die Gremien des Gemeinderates, was
die Wirtschaftsführung anbelangt. Bei Durchsicht der Akten des
zuständigen Gemeinderatsausschusses ist bedenklicher Weise
festzustellen, dass bis zu 3/4 der Poststücke Kleingartenankäufe
betreffen. Alle anderen Agenden passieren weder Gemeinderat noch
Ausschuss. Das kommt einer Entmachtung des Gemeinderates als gewählte
Volksvertretung gleich und stellt eine völlige Umgehung der Kontroll-
und Mitbestimmungsrechte dar.

Die FPÖ forderte daher
eine Neufassung des Statuts der Unternehmung
“Stadt Wien – Wiener Wohnen” mit folgenden Inhalten:

1)Neben den in den §§
4 und 6 genannten Rechten des Gemeinderates und
zuständigen Ausschusses sind des Weiteren die Kontroll- und
Aufsichtsrechte durch den Wiener Gemeinderat zu verstärken.

2)Insbesondere sind
auch die Geschäfts- und Betriebsführung durch den
Direktor gemäß § 10 der Kontrolle und Aufsicht des Gemeinderates und
zuständigen Ausschusses zu unterwerfen.

3)Die in § 12 genannte
Wirtschaftsführung ist ebenfalls der Kontrolle
des Wiener Gemeinderates und zuständigen Ausschusses zu unterwerfen,
ohne dass Eingriffe in das operative Geschäft vorgesehen sind.

Der Antrag wurde von
Rot-Grün abgelehnt.

Streichung der 10
%igen Mehrwertsteuer für Wohnmieten zur Kostenreduktion

Die starke Steigerung
der Wohn- und Mietkosten hat die
Öffentlichkeit, das politische Leben, vor allem aber die
wohnungssuchende Bevölkerung alarmiert. Zahlreiche Vorschläge wurden
erwogen, wie etwa eine Mietzinsobergrenze von 7 Euro pro m2 durch
Vertreter der Rathauskoalition, die Neufassung der
Zuschlagsbestimmungen im Richtwertgesetz oder die Verwendung der
Einnahmen bei Vergabe von Mobilfunkfrequenzen für den Wohnbau. Ein
wesentlicher Beitrag der öffentlichen Hand zur Dämpfung der
Mietkosten sollte jedoch in der Streichung der 10 %igen
Mehrwertsteuer für Wohnmieten bestehen. Nicht davon betroffen wären
Betriebskosten und Geschäftsmieten. Der Antrag wurde jedoch
abgelehnt.

Ein Beitrag der
Republik Österreich zur Dämpfung der Wohnungsmieten
würde auch dem Prinzip der Gerechtigkeit entsprechen, da der
Gesetzgeber 1993 durch die Einführung des Richtwertgesetzes erst die
heutigen Zustände ermöglicht hat – übrigens gegen die Stimmen der
FPÖ, hält Herzog fest und gibt weiters zu bedenken, dass jene Steuer
ohnehin eine Ausnahme in Österreich und EU-rechtlich grundsätzlich
nicht vorgesehen ist.

Zweckbindung der
Wohnbauförderung notwendig

Die SPÖ hat den
freiheitlichen Antrag zur Zweckbindung der
Wohnbauförderung abgelehnt, obwohl sie in wenigen Tagen im Rahmen des
Städtetages einem gleichlautenden Antrag zustimmen wird, berichtet
Herzog weiter. Eine unverständliche Haltung, die zeigt, dass die SPÖ
ebenso wie übrigens auch die ÖVP sich gegen die echte Durchführung
der Zweckbindung der Wohnbauförderung sträuben und auf den Sankt
Nimmerleinstag verschieben wollen. Dem dringend notwendigen
Wohnungsneubau entgehen durch diese unverantwortliche Politik jene
Mittel, die zur Bedarfsdeckung notwendig wären.

SPÖ lehnt Datenschutz
bei der Verwendung der neuen “Smart Meter” ab

Die neuen “Smart
Meter” ersetzen bis 2016 die bisher üblichen
Stromzählgeräte. Diese ermöglichen eine viel genauere
Datenübertragung. Der Stromverbrauch ist genau erfassbar. Damit wird
es aber zu massiven Problemen in punkto Datenschutz der
Verbraucherhaushalte kommen, weil dadurch die Verhaltensweisen im
jeweiligen Haushalt nachzuvollziehen sind. Man weiß, wann welche
Geräte eingeschaltet sind und unter Umständen sogar, welcher
TV-Sender von der Familie gewählt wurde. Das ist eine unhaltbare
Entwicklung. Es ist dringend notwendig, für den nötigen Schutz der
Privatsphäre zu sorgen. Leider war die SPÖ nicht dazu zu bewegen,
einen freiheitlichen Antrag auf Datenschutz der Stromverbraucher zu
unterstützen.

Zudem wird jetzt
festgestellt, dass durch die neuen Geräte flexible
Tarifmodelle möglich wären. Als gelernter Wiener muss aber leider
angenommen werden, dass es infolge auch zu deutlichen Preiserhöhungen
kommen wird. Ein freiheitlicher Antrag keine Energiepreiserhöhungen
zuzulassen, wurde von der SPÖ ebenfalls abgelehnt, schließt Herzog.
(Schluss) hn

OTS-ORIGINALTEXT
PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS

OTS0155
2013-06-04 12:22 041222 Jun 13 NFW0006 0671

Das ist richtig. Wiener Wohnen kann nicht geklagt werden. Ich war am BG-Floridsdorf, da hat mir der Richter das bestätigt. Ich war am BG-Mattersburg, ich wollte klagen, da wurde ich des Gerichts verwiesen. “Ich möchte das nicht sehen! Ich möchte das nicht wissen! Gehen Sie! Gehen Sie!”  Ob das noch etwas mit Demokratie zu tun hat mag jetzt einmal dahingestellt sein, meiner Auffassung nach, nicht. Wiener Wohnen ist eine Behörde die über dem Gesetzt steht, und wer über dem Gesetzt steht, der steht auch außerhalb des Gesetztes. Wie wir jetzt sehen ist das ganz deutlich zu erkennen. Und was diese anonyme Anzeige gegen den Direktor Neumayer angeht, so kann angenommen werden, dass diese Anzeige von Wiener Wohnen gemacht wurde, denn wir wissen ja, dass Wiener Wohnen nicht klagbar ist, also muss das Wiener Wohnen selbst inszeniert haben – natürlich gemeinsam mit der Justiz – die da gerne mitspielt. Die gerade geführte Diskussion muss in andere Wege geleitet werden, in solche, in denen Wiener Wohnen nicht Täter, sondern Opfer ist. Gemeinsam mit der Justiz gelingt das auch. Da wird von Wohnungsrenovierungen geredet, keiner redet mehr von den Häusermodernisierungen. Da ist ein kleiner Unterschied. In Wien werden jährlich – gemeinsam mit der Justiz – 6000 Delogierungen durchgeführt. Es darf angenommen werden, dass diese Wohnungen auch renoviert werden. Ob gut oder schlecht ist gar nicht so wichtig, vor allem deshalb nicht, weil sich Wiener Wohnen bisher auch keine Gedanken darüber gemacht hat. Aber in Wien sind die Häuserblocks von 220.000 Wohnungen renoviert worden und genau da liegt der Unterschied. Während die Häuser renoviert wurden, wurden die Wohnungen ja nicht renoviert. Kein Bauarbeiter ist in die Wohnung gekommen. Alles blieb so wie es war. Da sind noch die elektrischen Leitungen aus dem Jahr 1959. Es liegt somit eine Gesundheitsgefährdung vor. Erst wenn die Leute ausziehen oder sterben, erst dann wird renoviert. Schon im Jahr 2008 hat Ludwig im ORF (Wien heute) bestätigt, was wir heute nicht mehr Diskutieren, dass nämlich die Preise für z.B.: die Wärmedämmung viel zu hoch seien, dass sich die Firmen untereinander abgesprochen haben. Bis heute ist nichts geschehen. Und auf eines möchte ich auch noch hinweisen: Auf die recht merkwürdige Vorgehensweise von Wiener Wohnen, den Zins doppelt zu verrechnen. Es darf angenommen werden, dass es sich bei diesem Vorgene um einen Betrug handelt, der natürlich  auch von der Justiz übersehen wird. Und nicht zuletzt, Wiener Wohnen legt die Gesetze so aus, dass Wiener Wohnen immer im Vorteil ist. Das ist zwar auch nicht statthaft, aber was kümmert es schon.  

FP-Gudenus zu Wiener Wohnen: Ludwig soll nicht lamentieren, sondern Skandale objektiv untersuchen lassen!

Fülle von Vorwürfen macht Prüfung durch eine gemeinderätliche Untersuchungskommission unumgänglich


Wien (OTS/fpd) – Korruption? “Jeder sieht sie derzeit offenbar hinter
allem”, seufzte, laut “Krone”, ein Sprecher von Wohnbau-Stadtrat
Michael Ludwig nach dem Bekanntwerden neuer Vorwürfe gegen Wiener
Wohnen. “Das ist ein starkes Stück!”, ärgert sich Wiens FPÖ-Klubchef
und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus,
“überall, wo man bei Wiener Wohnen hineinsticht, treten schlimmste
Zustände zutage. Da hilft es nichts, zu seufzen, zu lamentieren oder
mit dem selbst verschuldeten Schicksal zu hadern. Es ist höchste
Zeit, dass Ludwig den Weg für eine objektive Überprüfung sämtlicher
Vorwürfe durch eine gemeinderätliche Untersuchungskommission
freimacht. Nur so kann er das Vertrauen der Bürger in Wiener Wohnen
wieder herstellen.” (Schluss)